Brita Gruppe

Gute Noten für 2012

"Eine Fülle positiver Entwicklungen" verbucht die Brita Gruppe mit Blick auf das vergangene Jahr. 2012 konnte die Gruppe, eines der weltweit führenden Unternehmen im Segment der Trinkwasseroptimierung, erneut ihren Umsatz steigern. Die erfolgreiche Portfolioerweiterung in Richtung leitungsgebundene Wasserspender wurde weiter verfolgt.
Insgesamt hat die Brita Gruppe vergangenes Jahr mit ihren 17 nationalen und internationalen Tochtergesellschaften sowie Betriebsstätten und Vertreibern in über 60 Ländern weltweit Umsätze von 322,3 Mio. € erzielt, ein Plus von 0,5 % zu 2011 (320,7 Mio. €). 82 % der Erlöse wurden außerhalb Deutschlands generiert. Unter den Vertriebsregionen liegt North Europe an der Spitze, gefolgt von South Europe, Asia Pacific und North America.

CEO Markus Hankammer: „Wir wachsen jetzt das neunte Jahr in Folge, wenn auch in 2012 bei den Haushaltsprodukten die angespannte wirtschaftliche Lage in einigen der 60 Länder, in denen wir auf dem Markt sind, ihren Tribut forderte. Wesentlich für unsere dennoch solide Position ist sicherlich, dass die Verbraucher weltweit Brita-gefiltertes Wasser als ökologisch sinnvolle und dazu immer frisch schmeckende, praktische, kostengünstige Getränke-Alternative zu Flaschenwasser erkannt haben. Bei einem so wichtigen Lebensmittel vertraut man eben gerne einer angesehenen Marke."

Brita umfasst mittlerweile drei Divisionen mit unterschiedlich ausgerichteten Produktsegmenten. Auf Brita Home mit Produkten für den privaten Gebrauch entfielen 243,2 Mio. € und damit 75 % des Gesamtumsatzes. Die Top 3 Märkte sind hier Großbritannien, Deutschland und Frankreich.

Die Divisionen neben dem angestammten Kerngeschäft zeigte, so Hankammer, erfreuliches Wachstum. Die Brita Professional Division mit ihren Produkten für Horeca und Vending generierte einen Umsatz von 62,0 Mio. € und damit 20 % des Gruppenumsatzes. Hier liegen mit leicht veränderter Abfolge ebenfalls Deutschland, Großbritannien und Frankreich an der Spitze. Brita Vivreau (zuvor: Brita Ionox) schließlich entwickelt, produziert und vermarktet leitungsgebundene Wasserspender für Büros, Schulen, Krankenhäuser und Gastronomie. Mit 17,1 Mio. € steuerte die jüngste, im Jahr 2011 nach dem Erwerb der Ionox Wasser-Technologie GmbH geschaffene Division der Gruppe 5 % zu den Gesamtumsätzen bei.

Jüngster Meilenstein ist ein im Frühjahr 2012 abgeschlossener Vertrag mit dem britischen Familienunternehmen Vivreau – der führende Anbieter von leitungsgebundenen Wasserspendern in Großbritannien. Der gleichberechtigten Partnerschaft folgte eine gleichberechtigte Beteiligung auch an den Schwestergesellschaften Vivreau LP in den USA und Vivreau Inc. in Kanada.

Weiteres Highlight des letzten Jahres: Die Brita GmbH hat 2012 einen CO2-Fußabdruck für ein exemplarisches Brita Tisch-Wasserfiltersystem (PCF - Product Carbon Footprint) veröffentlicht, in diesem ersten Schritt begrenzt auf den deutschen Markt.

Der Untersuchungsbericht, den das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) der Fachhochschule Trier mit Sitz am Umwelt-Campus/Birkenfeld erarbeitet hat, wurde im Anschluss vom TÜV Rheinland einem Critical Review unterzogen und zertifiziert. Betrachtet wurde der gesamte Lebenszyklus : Rohstoffgewinnung und -verarbeitung (Vorketten inkl. Transportleistungen), Herstellung, Vertrieb und Handel, Nutzungsphase sowie Beseitigung und/oder Recycling.

Ergebnis der Untersuchung: Für Brita-gefiltertes Wasser ergab sich ein CO2-Fußabdruck von lediglich 7,0 g CO2eq./l. Demgegenüber schlage eine typische Literflasche stilles Mineralwasser laut entsprechenden Branchenangaben mit 194 g CO2eq. pro Liter, also der nahezu 28-fachen Menge Kohlendioxid, zu Buche, so Brita unter Verweis auf folgende Quelle: European Federation of Bottled Water EFBW, "Bottled Water Achieving a Sustainable Life Cycle", 2011, S. 6.

www.brita.de




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