7. Schamel Kren-aktiv-Köchewettbewerb

Höchstädter Team vorn

Acht Nachwuchsteams kreierten beim 7. Schamel Kren-aktiv-Köchewettbewerb Spitzenmenüs mit Meerrettich – Kulinarischer Genuss mit handwerklicher Finesse – Team aus Höchstadt sicherte sich 1. Platz – Wettbewerb als Sprungbrett für Karriere in der Spitzengastronomie
„Alle Teilnehmer haben das Zeug, große Köche zu werden: Sie sind sehr talentiert und sie werden auch durch ihre Ausbilder sehr gut gefördert.“ Für Siegfried Arlt, Vorstand des Landesverbands der Köche Bayern, war der 7. Schamel Kren-aktiv-Köchewettbewerb sowohl ein kulinarischer als auch ein handwerklicher Genuss. Acht Teams aus Bayern traten in diesem Jahr im Kompetenzzentrum Gastronomie am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Höchstadt a. d. Aisch gegeneinander an. Die Herausforderung der angehenden Köchinnen und Köche im zweiten und dritten Lehrjahr: ein Vier-Gänge-Meerrettich-Menü, bei dem sogar die Nachspeise mit echten Bayerischen Meerrettich zubereitet werden musste.

Das beste und originellste Geschmackserlebnis bereitete den Juroren das Team der Berufsschule Höchstadt. Das Menü von Patrick Kohlberger aus dem Fränkischem Landgasthof Weichlein und Philipp Weichlein, der im Gästecasino L'Arôme der Siemens AG in Erlangen lernt, vereinte unter anderem Mango-Meerrettich-Espuma und Kartoffel-Meerrettich-Mousseline mit Kalbsröllchen.
Im Hauptgang, der unter dem heimatverbundenen Motto: „Guats vo Dahoam“ stand, kredenzte das Siegerteam geschmorte Kalbsbäckchen in Rotweinsoße an Püree vom Hokkaido-Kürbis, Ackerbohnen, Meerrettich-Ravioli und Blue-Chips von der Trüffelkartoffel.

Den zweiten Platz belegten Christian Döhner und Philip Johansson vom Verein der Köche Aschaffenburg, die beide im Seehotel Niedernberg lernen. Platz drei ging an Julia Seuling vom Schloss Burgellern und Wilhelm Andre aus dem Hotel Residenz Schloss für den Verein der Bamberger Köche. Hanns-Thomas Schamel, Geschäftsführer der Schamel Meerrettich GmbH & Co. KG aus Baiersdorf, zeigte sich beeindruckt vom Können der jungen Köche: „Die Gerichte werden mit jedem Jahr ausgefallener und außergewöhnlicher. Auch in diesem Jahr wurden uns großartige Menüs aufgetischt.“

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