McCain

Nachhaltigkeitsziele 2012 überwiegend bereits erreicht

Um das Engagement für Mensch und Umwelt im Sinne nachhaltiger Entwicklung in der Unternehmensstrategie zu verankern, hatte sich McCain vor drei Jahren europaweit elf konkrete Ziele – 'Commitments' - bis 2012 gesetzt. Der weltweit führende Anbieter von Tiefkühl-Kartoffel- und Fingerfood-Produkten hat jetzt erstmals Bilanz gezogen. Mehr als die Hälfte der Ziele sind bereits erfüllt.

„Mit diesen Ergebnissen sind wir einen guten Schritt in Sachen Nachhaltigkeit vorangekommen“, zeigte sich Simon J. Morris, Geschäftsführer McCain GmbH Deutschland, überaus zufrieden. Zu den CSR-Zielen von McCain gehört an erster Stelle, Verbrauchern Produkte für einen Beitrag zur bewussten Ernährung zu bieten. So wurde eine neue Ölmischung aus 100 % Sonnenblumenöl mit einem besonders hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren eingeführt. McCain bietet neue, nicht vorfrittierte Kartoffelprodukte für die Gastronomie, die alle Nährwerte der Kartoffel enthalten. Der Natriumgehalt in tiefgefrorenen Kartoffelspezialitäten wurde gemäß den Empfehlungen der Europäischen Nahrungsmittelindustrie auf 240 mg/100 g begrenzt.

Dank kontinuierlichen Trainings wurde außerdem das Ziel erreicht, die Mitarbeitersicherheit auf einem höchstmöglichen Level zu halten.

Um die Umwelt zu schützen, hat das Unternehmen eine umfassende CO2-Bilanzprüfung ('Aus der Erde auf den Teller') durchgeführt und entlang der gesamten Wertschöpfungskette konkrete Projekte zur Einsparung von Kohlendioxyd initiiert. Durch die Errichtung eines neuen Zentrallagers für Tiefkühlprodukte in Harnes, Nordfrankreich - eine Investition von 42 Mio. EUR - werden jährlich 330.000 Transportkilometer eingespart. Dies entspricht ungefähr 367 Mal der Fahrt von Flensburg nach München.

Auch konnte man das Ziel der Reduzierung von Energie- und Wasserverbrauch um weitere 6 % (nach Einsparungen um 12 bzw. 8 % in den Vorjahren) größtenteils erfüllen. Hochrechnungen für das Jahr 2011 zeigen, dass der Energieverbrauch um 8 %, der Wasserverbrauch um 3,5 % sinken wird.

Auch bei den verbleibenden vier Zielen sieht man sich auf einem guten Weg. Zur Einführung von Kartoffelprodukten mit einem 50 % niedrigeren Gesamtfettgehalt laufen wissenschaftliche Studien. Ebenso schreiten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zur Identifizierung von Kartoffelsorten mit einer verbesserten Umweltbilanz voran. Im Fokus stehen Sorten, die auch unter verschärften klimatischen Bedingungen gedeihen, sprich resistent gegen Krankheiten, Dürre und Hitze sind.

In Sachen Verpackungsmaterialien aus erneuerbaren Quellen steht McCain noch im Entwicklungsprozess mit den Zulieferern. Die Verpackungen sollen einen um 15 % niedrigeren CO2-Fußabdruck haben und dabei nicht mehr als 25 % teurer sein als herkömmliche Verpackungen.

Auch einen Beitrag zum Engagement gegen Hunger und Armut will McCain leisten. So ist der Wissenstransfer zwischen einer Landwirtschaftsschule in Frankreich und Marokko in Vorbereitung.

„Ich bin sehr stolz darauf zu sehen, mit welchem Engagement alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von McCain an der Erreichung der Ziele gearbeitet haben“, so Morris. Der Deutschland-Chef von McCain zeigte sich äußerst zuversichtlich, dass auch die noch anstehenden Herausforderungen bewältigt würden und das Unternehmen auch darüber hinaus seiner sozialen Verantwortung nachkomme: „Denn diese ist eng mit dem Unternehmenserfolg verknüpft.“

McCain ist mit seinen Produkten in mehr als 160 Ländern der Erde vertreten. Beschäftigt werden über 20.000 Mitarbeiter weltweit.

www.mccain.de

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