Apetito

Neubau des Logistik- und Versandzentrums in Rheine

Der Tiefkühlspezialist Apetito investiert insgesamt 22,5 Millionen Euro in den Neubau des Logistik- und Versandzentrums am Hauptsitz in Rheine. Laut eigenen Angaben ist es die größte Einzelinvestition in der Firmengeschichte.
 
Anfang April leiteten mit einem symbolischen ersten Spatenstich Vorstandsvorsitzender Andres Ruff, Direktor Logistik Ulrich Fenger sowie Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder und der stellvertretende Landrat Bernhard Hembrock die Bauarbeiten für den Neubau ein. Auch Firmengründer Karl Düsterberg ließ es sich nicht nehmen der Veranstaltung beizuwohnen.
 
Herzstück der Investition ist eine voll automatische Kommissionier- und Sortiermaschine. „Modernste Technik sorgt künftig dafür, dass bei minus 24 Grad die automatischen Regalbediengeräte pro Stunde bis zu 3.200 Kartons ein- und auslagern“, erklärt Ulrich Fenger. In zwei Ebenen auf 77.500 Einzelstellplätzen haben Kunden-Bestellungen für etwa zwei Tage Platz. Die Auslagerung in den angeschlossenen Pack- und Versandbereich erfolgt nach den gewünschten Sortierkriterien der Kunden.
 
Die Investition in das Logistik- und Versandzentrum war notwendig geworden, um für das erwartete Wachstum in den kommenden Jahren gut gerüstet zu sein. Die Kapazitätsgrenzen der Kommissionierung am Standort Rheine sind heute größtenteils ausgereizt. Hinzu kommt, dass die Anlagen inzwischen 35 Jahre alt sind.
 
„Ein besonderes Augenmerk haben wir bei der Planung auf ökologische Aspekte gelegt. So nutzen wir beispielsweise die Energie, die beim Bremsen der Regalbediengeräte entsteht“, erläutert Apetito-Chef Andres Ruff. Für hell leuchtendes Licht über einen langen Zeitraum mit wenig Wärmeentwicklung und geringen Instandhaltungskosten sorgen LED-Leuchten. Ebenso setzt das Unternehmen auf den Einsatz von energieeffizienten Elektro-Motoren. Weiter ist geplant, den Bereich der LKW-Stellplätze mit einer Warmwasserheizung auszustatten. Die Energie dazu kommt aus einer Wärmerückgewinnungsanlage. Dadurch bleibt die Fläche im Winter eisfrei und auf Streusalz kann verzichtet werden.
 
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