Warsteiner

Nominierte für Deutschen Gastronomiepreis stehen fest

Die Warsteiner Brauerei gibt die sechs Nominierten für die Verleihung des 20. Deutschen Gastronomiepreises bekannt. Über die Nominierung können sich jeweils drei potenzielle Preisträger in den Kategorien Food und Beverage freuen.
Die Wahl fiel in der Kategorie Food auf Johannes von Bemberg und Oliver Röder von der Landlust Burg Flamersheim in Euskirchen, auf Ulrich Mlcoch und Hartmut Schranz vom MainNizza in Frankfurt sowie das Geschwisterpaar Beate und Franz Spieker vom Gasthof Spieker in Hövelhof. Würdige Kandidaten stehen auch in der Kategorie Beverage fest - mit Frank Buchheister und Hubertus Brand, Road Stop Dortmund, Georg Jozwiak und dem Hard Rock Café Hamburg sowie Ralph Hünnefeld mit dem Triple A Köln.

Ideenreichtum und erfolgreiche Umsetzung, unbändige Freude an ihrer Arbeit und liebenswürdige Bescheidenheit zeichnet die beiden jungen Gastronomen Oliver Röder und Johannes von Bemberg aus. In der Landlust Burg Flamersheim legen sie großen Wert auf die Vielfältigkeit ihres Angebots. „Wir haben für jeden Gast und jeden Anlass etwas zu bieten.“ Während im Gourmet-Restaurant Bembergs Häuschen unverfälschte Frischeküche mit besten Zutaten aus der Region auf der Karte steht, locken im rustikalen Gasthaus Eiflers Zeiten heimische Gerichte nach traditionellen Rezepten. Das dritte Standbein ist der Veranstaltungs- und Eventbereich – als Eventlocation fungiert der um- und ausgebaute ehemalige Rinderlaufstall des Anwesens.

Zum besonderen Flair trägt das historische Ambiente des verwinkelten Gutshofes aus dem 18. Jahrhundert bei, der Restaurant und Gasthaus beherbergt und zur Burg Flamersheim gehört. Nach der Eröffnung der Gastronomiebetriebe 2011 hat sich das Duo von Bemberg/Röder binnen kürzester Zeit nicht nur in der Region und über die Regionsgrenzen hinaus einen Namen gemacht, sondern erhielt mit dem Michelin-Stern eine der renommiertesten Auszeichnungen der gastgebenden Branche. Gemeinsam mit ihren 20 Mitarbeitern, von denen fünf Auszubildende sind, wollen sie weiterhin auf Augenhöhe und ganz ungezwungen ihre Gäste empfangen. „Wenn wir mal 20 Jahre erfolgreich am Markt sind, dann können wir sagen, dass wir erfolgreich waren. Bis dahin heißt es, immer weiter Gas geben“, bestätigen die beiden, die in Zukunft auch ein kleines Hotel sowie eine Kochschule eröffnen möchten.

Ulrich Mlcoch und Hartmut Schranz vom MainNizza in Frankfurt – zwei Vollblutgastronomen mit umfangreichen Erfahrungen, teils gemeinsam gesammelt: Das Duo betrieb zusammen das Frankfurter Haus in Neu-Isenburg, Mlcoch führte später das Druckwasserwerk in Frankfurt und Schranz machte sich als Betreiber des Bitburger und Hardy’s finest auf der berühmten Frankfurter 'Fressgass' einen Namen.
Das Duo gestaltete den markanten mehrstöckigen Glasbau am Mainufer innerhalb von vier Monaten so um, dass er in seinem neuen Gewand mit dezent eingesetzten Designermöbeln, erdigen Farbtönen sowie historischen Fotoaufnahmen an den Wänden zum 'Wohnzimmer der Frankfurter' geworden ist. Die Gäste erwarten die beiden Profis mit frischer regionaler Küche, selbstgebackenem Kuchen und dem Familiensonntag. „Hier fühlen sich die Leute zu Hause wie bei Oma zum Sonntagsbraten“, so Mlcoch. Das MainNizza sind drei Restaurants mit eigenen Küchen, „ganz unten der Biergarten, das Restaurant auf der Hauptebene und ganz oben die Eventlocation mit drei Räumen“, ergänzt er. Motivierte Mitarbeiter, die Spaß an der persönlichen Ansprache haben und die Service verstehen, seien ihr größtes Potenzial in der Top-Location am Main, fügt Schranz hinzu. „Das zeichnet uns aus. Dass wir täglich nahezu ausgebucht sind, haben wir auch diesem Umstand zu verdanken“, ist Mlcoch überzeugt.

Aufgewachsen auf dem Land in Westfalen inmitten eines Gasthofs mit angeschlossenem Dorfladen, sammelte das Geschwisterpaar Beate und Franz Spieker aus Hövelhof nach der Ausbildung zunächst Erfahrung im Ausland, um im Jahr 1992 den elterlichen Gasthof Spieker zu übernehmen. Die beiden erarbeiteten erfolgreich ihr Konzept: Sie verbinden raffiniert fein-westfälische Spezialitäten mit mediterranen Einflüssen, bevorzugen Produkte aus der Senne-Region und stellen klassisch westfälische Gerichte mit modernen Garmethoden her. „Dabei stellen wir hohe Ansprüche an die Qualität und Frische unserer Produkte“, erklärt Franz Spieker. Daneben haben sie ihr Restaurant mit Weinbar und Wintergarten stets dem Zeitgeist angepasst. „Wir bewegen uns gern zwischen Tradition und Moderne“, so der Spitzenkoch. „Zum Beispiel gibt es viele Familien, die bei uns seit Jahrzehnten ihre Feierlichkeiten ausrichten, von der Hochzeit über die Kindstaufe bis hin zur Kommunion oder auch der Silberhochzeit“, fügt seine Schwester an. Im Gasthaus selbst sind Vater Eugen und Mutter Anneliese ebenfalls mit eingebunden. „Mein Vater hält die Grünanlagen frisch, zeigt unseren Gästen anhand uralter Fotos die Historie unseres Hauses und um das Frühstück kümmert sich meine Mutter“, erzählt die 51-Jährige. Die Spiekers sind ein eingespieltes Team und das geben sie zusammen mit ihren sechs Angestellten, Mitarbeitern und fünf Azubis auch an die Gäste weiter. Ihr Credo: „Mit Respekt, Verständnis, Geduld und Erfahrung kann in der Gastronomiewelt vieles gelingen!“

Amerikanisches Flair ins Ruhrgebiet bringen – das hatte sich Frank Buchheister vom Road-Stop in Dortmund auf die Fahne geschrieben, als er im Jahr 1996 zusammen mit einem Freund sein erstes American Diner in Essen eröffnete. „Durch einen längeren USA-Aufenthalt und als Fans amerikanischer Raritäten, wie Frisörstühle, Kühlschränke und natürlich Autos, wussten wir, wie es aussehen sollte, allerdings nicht, wie es funktioniert“, erinnert sich der heute 52-jährige gastronomische Quereinsteiger. Die Lernkurve war steil: Nach der erfolgreichen Eröffnung in Essen ging es rasant weiter. Buchheister gelang es, ein gutes Netzwerk aufzubauen, weitere Restaurants in Münster, Wuppertal und schließlich Dortmund –  zusammen mit seinem Mitgesellschafter Hubertus Brand – kamen hinzu. Mit Stadtrandlage und amerikanischer Blockhaus-Atmosphäre, American Food & Drinks sowie zahlreichen – oft eigens selbst importierten - nostalgischen Raritäten aus den USA versetzen die Road Stop-Betriebe ihre Gäste für ein paar entspannte Stunden in den Wilden Westen. „Menschen jeglicher Schicht und jeden Einkommens, ob in der Radlerhose oder im Anzug, kommen hierher“, erklären Buchheister und Brand, „weil die Lage ideal und mit dem Auto gut zu erreichen ist und sich alle, von Mitarbeiter bis Gast, im Road Stop einfach wohl fühlen.“

Georg Jozwiak eröffnete im Jahr 2011 sein Hard Rock Café in einer Traumimmobilie im Hamburger Hafen. Mittlerweile ist der Betrieb nach Sidney das zweiterfolgreichste inhabergeführte Hard Rock Café der Welt. „Mir war bei diesem Standort sofort klar, das wird unser Hamburger Hard Rock Café“, sagt Jozwiak, der anstrebt, demnächst die Nummer eins weltweit zu werden. Neben Burgern und Steaks, Getränken und Musik locken wie stets in den Hard Rock Cafés vor allem zahlreiche Memorabilien weltberühmter Stars das Hamburger Publikum sowie zahlreiche Touristen an. Auf rund 1.000 qm inklusive Dachterrasse mit atemberaubendem Blick über den Hafen werden bis zu 1.000 Essen am Tag verkauft, beschäftigt sind 144 Mitarbeiter. Mehrmals im Jahr werden die künstlerischen Memorabilien versteigert – immer für einen wohltätigen Zweck. Nach dem Motto ‚Musik tut gut und verbindet Menschen weltweit‘ planen Jozwiak und sein Team die Charity-Aktionen. „Wir kümmern uns um verschiedene Projekte“, so der 52-Jährige, „bis hin zur Unterstützung eines Brustkrebsprojektes.“

Der Club Triple A in Köln besteht schon seit den 60er Jahren, früher hieß er unter anderem Namenlos oder Monopol. „Frank Elstner sagte mir neulich, er habe in unserer Location aufgelegt, als sie noch Monopol hieß“, weiß Gastronomie-Unternehmer Ralph Hünnefeld, der den Club 2004 übernahm. Im vergangenen Jahr durch einen Brand zerstört, baute er nach modernsten Kriterien seinen Club wieder auf. Und ließ durch eine Facebook-Gruppe ganz Köln beim Wiederaufbau mit unterstützen. Als Gastronomie-Quereinsteiger führt und motiviert Hünnefeld sein Team in familiärem Miteinander. Seine innovativen Event- und Veranstaltungskonzepte geben dem legendären Club am Rudolfplatz erfrischende Impulse, die seine Gäste immer wieder überraschen. „Unser Ziel ist es, stets abwechslungsreich zu sein“, sagt der 47-Jährige. So kommt es vor, dass Musik-Acts wie Moby oder auch Jan Delay im Club bei einem Gig auftreten oder Top-Barkeeper in der Grey Goose-Lounge außergewöhnliche Cocktailkreationen servieren. „Für mich ist die Gastronomie einfach und unkompliziert“, erklärt der Nightlife-Spezialist. „Es macht Spaß, man ist immer 'per Du' und löst viele Probleme schlicht beim Bierchen.“

Wer unter den Nominierten schließlich als Sieger in seiner Kategorie hervorgeht, enthüllt sich bei der offiziellen Verleihung des Deutschen Gastronomiepreises - Warsteiner Preis. Der Event, seit 1994 zunächst als Herforder Gastronomiepreis vergeben, findet am 24. Februar 2014 in Berlin statt. Auch zum 20. Jubiläum der Auszeichnung wird außerdem wieder der der vor einigen Jahren inaugurierte Warsteiner Preis an eine herausragende Persönlichkeit verliehen, die sich in besonderer Weise um das Gastgewerbe verdient gemacht hat. Um wen es sich diesmal handelt, erfährt das geladene Publikum ebenfalls erst am am Abend der Preisverleihung.

www.warsteiner-preis.de

www.warsteiner.com




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