Bitburger Getränkegruppe zieht positive Bilanz

Die Unternehmen der Bitburger Getränkegruppe zieht mit einem konsolidierten Gesamtabsatz von 7,44 Mio. hl in der ersten Jahreshälfte 2002 eine positive Bilanz. Der Absatz stieg um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Bier-Sparte ist von 2,5 Mio. hl auf 2,9 Mio. hl gewachsen, inklusive der Anfang 2002 neu zur Gruppe hinzugekommenen Wernesgrüner Brauerei AG. Ohne Wernesgrüner betrage der Zuwachs im Bier-Segment 3,2 Prozent und liege damit deutlich über der Marktentwicklung in Deutschland, teilte der Vorsitzende Geschäftsführer der Bitburger Getränke Verwaltungsgesellschaft, Dr. Michael Dietzsch, mit.

Die Bitburger Brauerei Th. Simon GmbH, Bitburg, steigerte ihren Absatz um 2,6 Prozent und die Köstritzer Schwarzbierbrauerei wuchs um 6,3 Prozent inkl. der neu eingeführten Biermischgetränke. Die Wernesgrüner Brauerei AG musste hingegen einen leichten Rückgang von 1,2 Prozent hinnehmen. "Trotz der positiven Entwicklung ist unübersehbar, dass die schwache Konjunktur und die TEURO-Diskussion sich allgemein dämpfend auf die Konsumgewohnheiten der Verbraucher auswirken", so Dr. Michael Dietzsch. Langfristig rechne er mit einem weiteren Rückgang des Bierkonsums in Deutschland. Im Markt sei festzustellen, dass außer den starken Marken die Billig- und Handelsmarken weiter wachsen, ein Segment an dem die Bitburger Getränkegruppe bewusst nicht partizipiere.

Auch der Gerolsteiner Brunnen entwickelt sich weiter positiv und wuchs zur Jahresmitte 2002 um zwei Prozent. Der Gesamtabsatz in der inländischen Wassersparte (Gerolsteiner mit Tochterunternehmen) stieg um 0,8 Prozent. Nach Angaben des Unternehmens sei das Ziel der Getränkegruppe, ihre Marktposition kontinuierlich auszubauen. Dazu gehöre das Interesse an Beteiligungen und führenden Marken, die ins Markenportfolio der Gruppe passen.

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