Deutsche Röstergilde begrüßt 100. Mitglied

Die Kaffeerösterei ‘Finca Don Leo‘ in Vierkirchen-Jedenhofen ist das 100. Röstermitglied der Deutschen Röstergilde e.V., der Interessenvertretung der traditionellen Handwerksröstereien in Deutschland. Bei der Mitgliederversammlung Ende April erhielt Laura Campollo de Weiss, Röstmeisterin der Kaffeerösterei Finca Don Leo, in Bremen die 100. Mitgliedsurkunde.
 
Damit sind geschätzt rund ein Viertel der mehr als 400 kleinen Kaffeeröstereien in der Deutschen Röstergilde e.V. organisiert. „Unser Ziel ist es, das Wissen der Verbraucher über guten Kaffee zu erweitern“, sagt Klaus Langen, Präsident der Deutschen Röstergilde.
 
Als sieben Handwerksröstereien im Jahr 2006 zusammenkamen, um eine Interessenvertretung für die aufblühende Kaffeelandschaft in Deutschland zu gründen, ahnte keiner der Röster, dass sich die Mitgliederzahlen so positiv entwickeln würden. Die Zeichen stehen weiter auf Wachstum – viele weitere Mitgliedsanträge lägen bereits vor.
 
Für die in Guatemala geborene Laura Campollo de Weiss gehörte Kaffee von Anfang an zu ihrem Leben, ihr Vater war lange im staatlichen Kaffeegeschäft in Guatemala tätig, ehe er vor vielen Jahren eine heruntergekommene Kaffeefarm kaufte und diese mit neuen Pflanzungen, die alle per Hand veredelt wurden. Nach der Preiskrise beim Rohkaffee entstand bei der mittlerweile in Deutschland lebenden Laura die Idee, den Rohkaffee der elterlichen Plantage direkt nach Deutschland zu importieren und zu vermarkten.
 
Vor zwei Jahren eröffnete sie zusammen mit ihrem Vater Hugo R. Campollo auf dem Bauernhof ihres Mannes Robert Reischl im bayerischen Jedenhofen eine eigene kleine Rösterei und bewarb sich um die Mitgliedschaft in der Deutschen Röstergilde.
 
www.deutsche-roestergilde.de
 

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