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Deutsche trinken mehr heimischen Wein

Die Weine aus den deutschen Anbaugebieten sind im eigenen Land weiterhin gefragt. Ihr Absatz legte im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 % zu. Dies geht aus den aktuellen GfK-Marktdaten zum Weineinkaufsverhalten der privaten Haushalte in Deutschland hervor.

Die Erhebung wird alljährlich im Auftrag des Deutschen Weininstituts (DWI) durchgeführt, sie berücksichtigt alle LEH-Kanäle inklusive Direktbezug vom Winzer im jeweiligen Kalenderjahr, nicht jedoch das Außer-Haus-Geschäft mit Wein.
Weine ausländischer Herkunft mussten der Erhebung zufolge Absatzrückgänge hinnehmen. So gingen die Einkäufe von Weinen aus den wichtigsten Weinimportländern Frankreich, Italien und Spanien um 3, 9 bzw. 2 % zurück. Dadurch sei der Weinabsatz in Deutschland 2013 insgesamt um 2,3 % gesunken, so die Statistiker. Auch die Ausgaben für Wein waren mit einem Minus von 1,4 % leicht rückläufig.

„Die heimischen Weine konnten ihren Anteil am gesamten Weinabsatz in Deutschland in 2013 um zwei Prozentpunkte auf 46 % steigern und ihren Umsatzmarktanteil von 52 % konstant halten“, zeigte sich DWI-Geschäftsführerin Monika Reule zufrieden. „Dies war dank der guten Weinjahrgänge 2011 und 2012 möglich, mit denen wir in den letzten beiden Jahren trotz schwieriger Marktverhältnisse verloren gegangenes Terrain zurück gewinnen konnten, das wir aufgrund der mengenmäßig unterdurchschnittlichen 2010er Weinernte verloren hatten.“

Mit der erneut um 10 % verringerten Erntemenge des vergangenen Jahres werde es allerdings für die deutsche Weinwirtschaft eine Herausforderung sein, das erreichte Niveau zu halten, so Reule.

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