BVE

Ernährungsindustrie weiter rückläufig

Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) meldet für den März 2016 einen Umsatz von 14,5 Mrd. Euro. Das sind 3,1 Prozent weniger als im Vorjahresvergleich.
Die Verkaufspreise sanken im Inland um 1 Prozent, im Ausland um 3,7 Prozent. Dementsprechend ist der Absatz um 1,2 Prozent zurückgegangen. Die Umstzentwicklung werde neben den Preiseffekten auch durch saisonale und kalenderbedingte Effekte negativ beeinflusst.

Kalenderbereinigt habe sich vor allem der Inlandsumsatz stabil entwickelt während das Exportgeschäft einen Rückgang um 6,9 Prozent auf 4,4 Mrd. Euro verzeichnete. Das Konsumklima in Deutschland ist nach dem Urteil des BVE besser als bei den europäischen Nachbarländern. Die deutschen Verbraucher seien bereit, führ höherwertige Produkte auch mehr Geld auszugeben, dazu zählen auch immer mehr höherwertige Qualitätslebensmittel.

Mit rund 569.000 Beschäftigten in 5.850 Betrieben war die Ernährungsindustrie im vergangenen Jahr drittgrößter Industriezweig Deutschlands. Das Exportgeschäft ist mit einem Rekord-Ausfuhrwert von 55,3 Milliarden Euro in 2015 eine wichtige Ertragsstütze für die Branche.

www.bve-online.de




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