Craft-Bier-Vertrieb

GEVA trennt sich von BONEVA

Die GEVA hat rückwirkend zum 1. Januar 2017 ihre Geschäftsanteile am Joint Venture 'BONEVA Craftinnovation GmbH' an den bisherigen Joint Venture-Partner, die Bonifatius GmbH, Kaisersesch, verkauft. Über den Kaufpreis haben beide Unternehmen Stillschweigen vereinbart. GEVA-Geschäftsführer Andreas Vogel begründet diesen Schritt mit der zunehmenden Schwerpunktverlagerung in der Vertriebsausrichtung.
„Rein wirtschaftlich gesehen agiert das noch junge Unternehmen bereits erfolgreich am Markt, was nach so kurzer Zeit der Geschäftstätigkeit wirklich Anerkennung verdient. Frank Maßen und die involvierten Projektteams der Partner Bonifatius und GEVA haben hier einen sehr guten Job gemacht. Fakt ist aber auch, dass sich zwischenzeitlich Änderungen zur ursprünglichen Zielsetzung herauskristallisiert haben.“

So rührten die bisherigen Erfolge der BONEVA bei der Vermarktung von Craft-Spezialitäten insbesondere aus Vermarktungsaktivitäten im Umfeld des Lebensmitteleinzelhandels, wohingegen die Aktivitäten im Bereich der Getränkefachmärkte unter den selbstgesteckten Erwartungen geblieben seien. "Da die GEVA immer in erster Linie die Interessen des Getränkefachgroßhandels im Allgemeinen sowie der Fachmarktbetreiber im Speziellen im Blick hat, entspricht diese Entwicklung so nicht mehr unseren Zielvorstellungen", heißt es.

Konsequenterweise habe die GEVA-Geschäftsführung in Abstimmung mit dem GEVA-Aufsichtsrat beschlossen, das eigene BONEVA-Engagement zu beenden. „Bis dato haben beide Partner in wirtschaftlicher Hinsicht von dem Joint Venture profitiert und zudem wichtige Erfahrungen in der Vermarktung von Craft-Bieren gesammelt. Zukünftig wird das Geschäft der BONEVA Craftinnovation GmbH nun unter der Regie von Frank Maßen und Heinz-Rudolf Zenzen weitergeführt“, erklärt Vogel. 

www.geva-gastro.com

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