InBev baut Spitzenposition aus

Der Braukonzern InBev Deutschland konnte sein Absatzvolumen im zweiten Quartal 2008 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,2 % steigern. Die Bilanz für das erste Halbjahr weist ein Wachstum von insgesamt 5,1 % aus. Die Erschließung neuer Vertriebskanäle und die Erweiterung des Biermarken-Portfolios haben wesentlich zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. Zum Beispiel werden seit Jahresbeginn Beck’s und Franziskaner Weissbier exklusiv in den Bordrestaurants der Deutschen Bahn angeboten. Nach der Einführung von Beck’s Ice und Beck’s Green Lemon Alkoholfrei im Frühjahr konnte InBev die Spitzenposition im Biermix-Segement auf 10,4 % (Quelle: Nielsen) ausbauen. Franziskaner Weissbier ist erstmals zweitgrößte deutsche Weißbier-Marke. InBev Deutschland, Bremen, gehört zur Brauereigruppe In-Bev mit Sitz in Leuven/Belgien. Zum Markenportfolio zählen neben nationalen Premium-Marken (Beck's, Hasseröder, Franziskaner Weissbier, Diebels) auch regionale Marken (Gilde, Haake-Beck, Löwen-bräu, Spaten). Mit einem Absatzvolumen von 9 Mio. hl Bier ist InBev die Nr. 2 im deutschen Biermarkt. Das Unternehmen beschäftigt derzeit mehr als 3.100 Mitarbeiter. InBev International, 2004 entstanden durch die Fusion der belgischen Interbrew und der brasilianischen AmBev, erzielte im Jahr 2007 einen Umsatz von 14,4 Mrd. EUR. Der Konzern führt in seinem Portfolio mehr als 200 Marken in über 130 Ländern. Ende des Jahres, wenn die Übernahme des US-Brauriesen Anheuser-Busch perfekt ist, steigen die Belgier zum weltweiten Branchenführer auf und überholen damit den britischen Braukonzern SAB-Miller. Anheuser-Busch (US-Marken Budweiser und Bud Light) liegt derzeit auf Platz 3 und beherrscht die Hälfte des US-Marktes. Das neue Unternehmen soll Anheuser-Busch InBev heißen. Zusammen kontrollieren die vereinten Giganten rd. 300 Marken auf sämtlichen Kontinenten. www.inbev.com



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