Kamps backt kleine Brötchen

Der Bäckereikonzern Kamps AG hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr zwar leicht auf 848 (842) Mio. Euro erhöht, bilanziert aber einen Verlust von 35,4 Mio. Euro. Der Vorstand der Kamps AG, Düsseldorf, macht für die Verluste außerordentliche Aufwendungen bei der Umfinanzierung von Verbindlichkeiten und bei der anfänglichen Abwehr der Übernahme durch den italienischen Barilla-Konzern verantwortlich. Den Konzernumsatz konnte die Großbäckerei in den ersten sechs Monaten leicht steigern. Auch in Deutschland, mit knapp 70 % Umsatzanteil der wichtigste Markt, habe man trotz anhaltender Konsumzurückhaltung mehr umgesetzt, heißt es. Eine schwächere Nachfrage in den eigenen Filialen wurde durch Zuwächse bei der Selbstbedienungsware für den Lebensmittelhandel kompensiert. Kamps hat im ersten Halbjahr begonnen, das Marketing zu verstärken und kündigt eine weitere Intensivierung der Produktvermarktung im zweiten Halbjahr an. Die Präsenz am Point of Sale soll mit einem umfangreichen Programm an Verkaufsförderungsmaßnahmen ausgebaut werden. www.kamps.de



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