Warsteiner Gruppe

Kandidaten für 21. Deutschen Gastronomiepreis nominiert

Die Kandidaten für den 21. Deutschen Gastronomiepreis der Warsteiner Gruppe stehen fest. Auf Gerd Spitzer vom Tauro in Berlin, Mathias Simon vom Amadeus in Stuttgart und Wolfgang Becker vom Becker's XO in Trier fiel die Wahl der Expertenjury in der Kategorie Food. In der Kategorie Beverage wurden Patrick Rüther und Axel Ohm vom Braugasthaus Altes Mädchen in Hamburg, Ralf Scheffler von der Batschkapp in Frankfurt am Main und Siegfried von der Heide von Siggis Hütte im hessischen Willingen nominiert.

„Ich freue mich, dass wir wieder Kandidaten präsentieren können, die mit ihrem Fachwissen, ihrem hohen Qualitätsanspruch und ihrem Ideenreichtum in der vielfältigen Gastronomielandschaft Deutschlands überzeugen“, so Lothar Menge, Juryvorsitzender und Vertriebsdirektor Gastronomie der Warsteiner Gruppe. Gekürt werden die Sieger in beiden Kategorien im Rahmen eines festlichen Events am Abend des 2. Februar 2015 in Berlin.

Hier die Nominierten im Überblick.

„Den Gast in eine einzigartige Genusswelt eintauchen zu lassen und ihm kulinarische Erlebnisse in mediterranem Ambiente zu bieten, ist mein Ziel“, erklärt Vollblutgastronom Gerd Spitzer. Gemeinsam mit Partner Oliver Liese hat er in Berlin mit den Restaurants Mar y Sol, Las Olas‚ Vivolo, BBQ-Kitchen, Escados und dem nominierten Tauro ein stattliches Imperium aufgebaut. Im Tauro verbinden sich Tapasbar, zwei Restaurants, eine große Außenterrasse und eine Bar mit Lounge-Atmosphäre harmonisch miteinander. Terracotta-Farben und spanische Mosaike, importiert aus Barcelona, Deckenmalereien und bemalte Kacheln aus Sevilla tragen zum südländischen Ambiente auf den drei Ebenen bei. Die frischesüdländische Küche und die herausragende Qualität der Speisen runden das Gesamtbild ab. „Die Atmosphäre ist ganz wichtig. Die Leute müssen sich zuhause fühlen“, so Spitzer. Ein charmanter und guter Service sowie ausgezeichnete Küchenleistungen tun ihr übriges.

Reduzierung auf das Wesentliche – damit könnte man die Erfolgsgeschichte von Gastronom Mathias Simon zusammenfassen, der sich mit dem Amadeus in Stuttgart im Jahr 2004 seinen Traum von der Selbständigkeit erfüllte. Nach nur fünf Jahren verdoppelte er den Umsatz des Hauses und machte aus einer einfachen Abendkneipe ein erstklassiges Ganztages-Restaurant. „Gemeinsam mit meinem Team haben wir sowohl der Gastronomie als auch der charmanten Architektur aus dem 17. Jahrhundert neues Leben eingehaucht.“ Neues Ambiente, neue Speisekarte und neue Öffnungszeiten, eine bodenständige Küche, die schwäbische Traditionsgerichte modern interpretiert – für den Koch und Betriebswirt geht es Tag für Tag darum, seinen Besuchern beste Qualität in Küche und Service zu bieten. „Wir sind nicht erfolgreich, weil wir etwas Außergewöhnliches tun. Wir sind erfolgreich, weil wir etwas Gewöhnliches außergewöhnlich gut tun.“

Im historischen Ambiente des alten Trierer Posthofs vereint das Becker’s XO von Sternekoch Wolfgang Becker die Betriebsteile Bar, Restaurant und Deli. Gehobene Küche paart sich mit tadellosem Service und stimmiger, urbaner Atmosphäre – eine geglückte Symbiose. Der gelernte Koch und Winzer ist immer offen für Neues. „Derzeit planen wir die Herstellung einer eigenen Produktlinie, die wir in unserem Deli anbieten“, so Becker. Gastlichkeit ist sein Credo: „Für uns ist es ein erfolgreicher Tag, wenn die Gäste mit einem Lächeln zur Tür hinausgehen.“

Ein Leben für die Gastfreundschaft: Mehr als 37 Jahre gibt der inzwischen 72-jährige Siegfried von der Heide nun Vollgas in seinem Berggasthof im hessischen Willingen. Der gelernte Bäcker übernahm das rustikale Almhaus auf 838 m Höhe bereits 1977 und bewirtschaftet es seitdem zusammen mit seiner Familie und 15 Angestellten. Skifahrer und Rodler kehren in der Berghütte auf dem Ettelsberg genauso ein wie Biker und Wanderer. Und an den Wochenenden platzt Siggis Hütte aus allen Nähten. Denn dann herrscht Après-Ski-Stimmung – egal ob Sommer oder Winter. Bis zu 3.000 Gäste sammeln sich an einem Samstag in der Hütte. 2013 waren es insgesamt eine Viertelmillion Menschen, die den Weg zu Siggis Hütte gefunden haben.

Ob Lenny Kravitz, Die Toten Hosen oder Nirvana – die Frankfurter Batschkapp ist Schauplatz für die Größen der Musikbranche. Eigentümer Ralf Scheffler zog mit seinem Musik-Club in knapp 40 Jahren rund 3 Mio. Gäste an. Gegründet wurde das Lokal mit dem Ziel, eine linke Gegenkultur zu etablieren. „Die Sponti-Bewegung lief langsam aus und wir suchten nach neuen Wegen, die Massen zu erreichen“, erinnert sich der erfahrene Nacht-Gastronom. Seiner Affinität zur Musik und seinem Gespür für Trends ist es zu verdanken, dass die Batschkapp sowohl etablierten Künstlern als auch Newcomern eine Bühne ist. Auch nach dem kürzlichen Umzug der Kult-Location in neue Räumlichkeiten hat der Club nicht an Beliebtheit eingebüßt: Die Batschkapp ist und bleibt eine Frankfurter Legende.

Mit ihrem Braugasthaus Altes Mädchen, ein reines Craft-Beer-Restaurant, waren Patrick Rüther und Axel Ohm nicht nur in Hamburg die ersten, sondern gehören auch deutschlandweit zu den Vorreitern. „Unsere Biervielfalt mit bis zu zwölf Bierstilen vom Fass und über 50 Flaschenbieren aus aller Welt ist ein Eldorado für Bier-Fans und Bierkenner ein Muss“, so Rüther, der außerdem zusammen u.a. mit Koch Tim Mälzer die Bullerei in den Schanzenhöfen sowie das Hausmann´s am Frankfurter Flughafen betreibt. „Gelebte Bierkultur gepaart mit einer guten Küche, die auf saisonale Gerichte und Produkte der Region setzt – das ist das Besondere“, fügt Ohm hinzu. Neun Bier-Sommeliers sind im Alten Mädchen aktiv, Schulungen und Verkostungen für die Mitarbeiter sind Programm – es geht um aktives Verkaufen und kompetente Beratung, vor allem aber darum, Liebe für das Kulturgut Bier zu leben und an die Gäste weiterzugeben.

Weitere Informationen zum Deutschen Gastronomiepreis, zur Historie der Auszeichnung und den Preisträgern der vergangenen Jahre sind auf der Website des Warsteiner Preises abrufbar.

www.warsteiner-preis.de

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