Ranking

Lammsbräu ist nachhaltigste Biermarke

Rank a Brand hat Deutschlands populärste Biermarken erneut auf ihre Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz untersucht. Die beste Biermarke im Ranking bleibt Neumarkter Lammsbräu. Warsteiner und Paulaner sind die größten Aufsteiger im Ranking. Die Schlusslichter sind Augustiner, Erdinger, Flensburger, Oettinger und Veltins sowie die Marken der Radeberger Gruppe Jever, Radeberger und Sternburg.
Die Top-Marke Neumarkter Lammsbräu mit einem Marktanteil im Bio-Segment von über 60 % im Jahr 2014 konnte die Spitzenposition im Vergleich zum letzten Ranking im Jahr 2013 nicht nur behaupten, sondern nochmal ausbauen. Die wesentlichen Gründe dafür sind laut Rank a Brand, dass Neumarkter Lammsbräu Bier einerseits ausschließlich mit umweltzertifizierten Rohwaren (bspw. Bioland oder Naturland) hergestellt wird. Außerdem überzeuge die Brauerei mit klaren Maßnahmen, Zielvorgaben sowie erreichten, absoluten Emissionssenkungen in Sachen Klimaschutz.

Die Berichterstattung zur Nachhaltigkeit liefere zudem viele weitere Informationen und Kennzahlen zu Themen wie Verpackungs- und Müllaufkommen, Herkunft von Rohwaren aus der Region oder Angaben zum absoluten sowie relativen Wasserverbrauch in der Produktion.

Die Aufsteiger Warsteiner und Paulaner haben im Ranking den größten Satz nach oben gemacht und konnten sich von einem D- auf ein C-Label verbessern. Warsteiner eroberte die zweite Position im Ranking. Die bisher zweitplatzierte Marke Astra teilt sich hingegen nun mit Paulaner den dritten Platz. Zurückzuführen sei die gute Entwicklung bei Warsteiner und Paulaner auf eine wesentlich verbesserte Berichterstattung zur Nachhaltigkeit. Beide Brauereien erlauben nun konkrete Rückschlüsse auf die absolute sowie relative Klimabilanz der Bierproduktion. Gleiches gilt für den Wasserverbrauch.

Die Biermarken der großen Brauereikonzerne Anheuser-Busch InBev und Heineken N.V. führen das Mittelfeld im Ranking an, gefolgt von Guinness, Krombacher und Bitburger. InBevs und Heinekens Marken wie Beck’s, Hasseröder und Heineken erhalten ein D-Label und werden von Rank a Brand somit als kaum empfehlenswert eingestuft.

Die Schlussgruppe ist auch im 2015er Ranking wieder sehr breit. Die schlechten Rankings für sowohl eigenständige Brauereien wie Augustiner, Flensburger, Störtebecker und Rothaus, als auch für Biermarken von Brauereigruppen wie Jever, Radeberger und Sternburg (alle Radeberger Gruppe) sei vor allem auf eine entweder nicht aussagekräftige oder im Grunde gar nicht existente Berichterstattung zur Nachhaltigkeit zurückzuführen, erklärt Rank a Brand. 

Welche Nachhaltigkeitsleistungen solche Brauereien aufweisen, blieben somit weiterhin nicht wirklich erkenn- und vergleichbar. Brauereien wie Augustiner, Erdinger, Flensburger, Oettinger, Störtebeker, Rothaus und Veltins berichteten zwar vereinzelt positiv Bewertbares. Insgesamt müsse die Nachhaltigkeitsberichterstattung jedoch deutlich verbessert werden, um bessere Rückschlüsse zur gesamten Nachhaltigkeitsleistung der jeweiligen Brauereien treffen zu können, so Mario Dziamski, Gründer von Rank a Brand - Deutschland. 

www.rankabrand.de



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