Metro Group tritt UN Global Compact bei


Die Metro Group ist dem weltweit größten Netzwerk für unternehmerische Verantwortung, dem von den Vereinten Nationen getragenen UN Global Compact, beigetreten. Neben dem weltweiten und branchenübergreifenden Austausch von Praxisbeispielen will der Handelskonzern auch von einem verbesserten Umgang mit Chancen und Risiken im Bereich nachhaltiges Wirtschaften profitieren.

Mit dem Beitritt zum Global Compact verpflichtet sich die Metro Group, die zehn Prinzipien der Initiative in die tägliche Arbeit, die Strategie und Unternehmenskultur zu integrieren. Hierbei handelt es sich um einen Katalog von Grundwerten auf dem Gebiet der Menschen-rechte, der Arbeitsnormen, des Umweltschutzes und der Korruptionsbekämpfung. „Mit ihrem langjährigen Engagement für eine verantwortungsbewusste und ethisch korrekte Geschäftstätigkeit erfüllt die Metro Group bereits seit langem zahlreiche Anforderungen des UN Global Compact“, betont Dr. Michael Inacker, geschäftsführender Vorsitzender des Nachhaltigkeitsrats und Leiter Konzernkommunikation und Außenbeziehungen der Metro Group. „Mit unserem Beitritt verpflichten wir uns nun, uns bei den UN Global Compact-Prinzipien kontinuierlich zu verbessern. Dies ist auch ein Signal, dass Nachhaltigkeit kein Marketing-Thema ist, sondern integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Für viele Investoren im Bereich nachhaltiger Geldanlagen ist – neben der klaren Ausrichtung an ökologischen und sozialen Prinzipien des Unternehmens – eine Mitgliedschaft im UN Global Compact ein wichtiges Anlagekriterium.“

Die Metro Group hat seit zwei Jahren ihre Nachhaltigkeitsstrategie noch enger mit dem operativen Geschäft verzahnt. Ein wichtiges Steuerungsinstrument ist dabei der Nach-haltigkeitsrat, der konzernweit und gemeinsam mit den Vertriebslinien des Unternehmens (Metro-Großhandel, Real, Media-Saturn und Galeria Kaufhof) einheitliche Standards im ökologischen und sozialen Bereich festlegt. Zugleich werden kontinuierliche Verbesserun-gen im Nachhaltigkeitsprofil angestrebt, die jüngst auch zu einer besseren Positionierung der Metro Group in einem der weltweit wichtigsten Indizes, dem Dow Jones Sustainability Index, geführt haben.

Einen wichtigen Beitrag bei der Erfüllung der Anforderungen des UN Global Compact leistet zudem das konzernweite Compliance-Programm des Unternehmens. Die für den UN Global Compact besonders wichtigen Themen wie Anti-Korruption, die Bekämpfung von Diskriminierung oder die Achtung gerechter Arbeitsbedingungen sind fester Bestand-teil der Geschäftsgrundsätze. „Mit der Zuweisung klarer Verantwortlichkeiten für eine konsistente Risiko-Steuerung sowie der Information aller betroffenen Mitarbeiter trägt Compliance dazu bei, dass Selbstverpflichtungen der Metro Group wie die Mitgliedschaft im Global Compact erfüllt werden und kontrollierbar sind“, erläutert Dr. Dirk Christoph Schautes, Leiter Compliance der Metro Group.

Mit neuen Anti-Korruptionsrichtlinien, die ab April 2011 konzernweit wirksam werden, hat der Konzern eine weitere wichtige Voraussetzung dafür geschaffen, die Anforderungen des UN Global Compact in diesem Bereich künftig noch professioneller umzusetzen. So wird es etwa noch detailliertere Regelungen zum Umgang mit Geschäftspartnern geben, die unter anderem auch eine Integritätsprüfung von Geschäftspartnern ab einem bestimmten Umsatzvolumen vorsieht. Hinzu kommen gesonderte Regelungen zum Umgang mit Amtspersonen, welche ebenfalls mit klaren internen Prozessen hinterlegt sind. Mit Einführung der Richtlinien zur Anti-Korruption werden die Geschäftsgrundsätze weiter konkretisiert und ein wichtiger Beitrag zur notwendigen Transparenz in den Geschäftsvorgängen geleistet.

Künftig muss die Metro Group den Fortschritt bei der Umsetzung der zehn Prinzipien in einer jährlichen 'Fortschrittsmitteilung' kommunizieren. Diese wird Bestandteil des unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsberichts sein, den die Metro Group seit dem Jahr 2002 alle zwei Jahre veröffentlicht, zuletzt im November 2010.

www.metrogroup.de


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