AB InBev

Offizielles Übernahmeangebot für SABMiller liegt auf dem Tisch

Die knapp 70 Mrd. GBP (ca. 100 Mrd. €) schwere Übernahme von SABMiller durch den Biergiganten Anheuser-Busch InBev ist so gut wie perfekt. Der Weltmarktführer hatte den Marktzweiten Mitte September von seiner Übernahmeabsicht informiert und legte jetzt ein offizielles Gebot an die Aktionäre von SABMiller vor.
Demnach bietet AB InBev wie erwartet 44 GBP (62 €) je Aktie in bar für den Großteil der Anteile, wie beide Unternehmen am heutigen Mittwoch mitteilten. Die beiden größten Aktionäre von SABMiller - der US-Tabakkonzern Altria sowie Bevco Ltd - sollen ihre Anteile gegen einen Mix aus speziellen AB-Inbev-Aktien und Bargeld abgeben.

Bei dem Deal handelt es sich um den bisher größten in der Braubranche, SABMiller hatte Mitte Oktober bereits sein grundsätzliches Einverständnis signalisiert. Am heutigen Mittwoch lief die verlängerte Frist für die Vorlage einer offiziellen Übernahmeofferte aus.

Die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden erfordert, dass SABMiller seinen 58-prozentigen Anteil an der US-Brauerei MillerCoors an den Brauer Molson Coors abtritt. Spekuliert wird, dass womöglich auch die Beteiligung von SABMiller am chinesischen Brauer CR Snow geopfert werden muss.

Mit dem zu erwartenden Vollzug des Deals wird künftig fast jedes dritte weltweit verkaufte Bier aus ein und demselben Konzern kommen. Zum Portfolio von AB InBev zählen Biere wie Beck’s, Budweiser, Corona, Franziskaner, Leffe oder Stella Artois. SABMiller steht für Marken wie Fosters, Grolsch, Miller und Pilsner Urquell.

www.ab-inbev.com

www.sabmiller.com




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