Bremen

Positive Bilanz nach Messe-Doppelpack

Zum Abschluss der 15. fish international und der 2. Gastro Ivent in der Messe Bremen haben Aussteller und Organisatoren eine zufriedene Bilanz gezogen. Mit rund 11.700 Besuchern erzielte die Messe ein noch besseres Ergebnis als von den Veranstaltern erwartet. Auch die parallel stattfindende Fachmesse der Fleischer-Einkauf AG erzielte mit rund 1800 Besuchern ein gutes Ergebnis.
Die einzige deutsche Fachmesse für Fisch- und Seafood erwies sich erneut als Branchentreffpunkt und hat mit zahlreichen Produktinnovationen erneut Akzente für die ganze Branche gesetzt. „Die fish international zeichnet sich durch ein tolles Publikum aus“, sagte Stefanie Görtz (Vidal Feinkost aus Staudt): „Es ist nicht nur der richtige Ort, um bestehende Kontakte zu pflegen, sondern auch um neue zu gewinnen.“

Auch für den Produzenten von Rohware für die Industrie, Egil Magne Haugstad, (Pelagia, Norwegen) zeigte sich der Charme der Messe in ihrer Größe: „Hier hat man Zeit und kurze Wege - das führt zu interessanten und intensiven Gesprächen. Größere Messen haben dagegen den Charakter von Speed-Dating.“

Zu den größten Ausstellern auf der fish international zählten Deutsche See und Transgourmet Seafood aus Bremerhaven. „Die Messe war durch gute Gespräche mit unseren Kunden und mit neuen Interessenten geprägt“, sagte Unternehmenssprecher Andreas Kremer in einer ersten Bewertung. Zu einem ähnlichen Urteil kam Jürgen Bergmann, Kommunikationschef von Transgourmet. Das Handelsunternehmen brachte gleich 20 Partnerfirmen mit.

„Es war eine sehr gute Gelegenheit, das gesamte Produkt- und Leistungsspektrum zu präsentieren“, urteilt Bergmann: „Die Messe ist nicht nur wichtig für uns als Unternehmen, sondern auch für den Standort Bremerhaven.“ Überrascht von den Möglichkeiten der Messe war Andrew Bing, der mit seiner Lachszucht 'Loch Duart' aus Großbritannien das erste Mal in Deutschland war: „Uns hat die Internationalität positiv überrascht. Wir sind gekommen, um potenzielle deutsche Kunden zu treffen. Und haben dann begeistert festgestellt, dass der Markt viel größer ist und weit nach Osteuropa reicht.“

Auch die Gastro Ivent stand ganz im Zeichen des Dialoges und des Ideenaustausches zwischen den Ausstellern und Geschäftspartnern. „Die Messe hat gezeigt, dass diese Messe die richtige Idee ist“, urteilt Christian Klatt, Geschäftsführer von Kaffeeplan: „Mit der Coffee-Style-Zone haben wir ein Angebot geschaffen, für das es in der Gastronomie einen großen Bedarf gibt.“ Auch der zweite große Trendthemenbereich - die Crafted Area - erwies sich als optimales Angebot: „ Für uns als junges Unternehmen in Bremen ist die Messe perfekt, um zu zeigen, wer wir sind“, sagt Dr. Markus Zeller, Gesellschafter der Freien Brau Union Bremen: „Die Gastro Ivent hat erneut den Trend der Craft Drinks bestätigt und unterstrichen, dass Bier nicht allein über den Preis, sondern auch über Qualität, Geschmack und Individualität verkauft werden kann.“

www.fishinternational.com
www.gastro-ivent.de


stats