Neu-Isenburg/Frankfurt/Main

Rancilio Group Deutschland mit neuem Headquarter

Seit Juli bearbeitet die Rancilio Group Deutschland von einem neuen Headquarter aus den deutschen Kaffeemarkt: Dazu zog man vom ehemaligen Sitz in Weikersheim nach Neu-Isenburg nahe Frankfurt am Main. Von diesem zentralen und bestens angebundenen Standort wolle man nun den deutschen Markt angehen und habe auch die hohen Investitionen in das neue Headquarter nicht gescheut, erklärt Patrice Wiedemann, CEO und Geschäftsführer Rancilio Group/EgroDeutschland.
Mit dem verkehrsgünstig gelegenen Headquarter im Rhein-Main-Gebiet nahe Frankfurt Airport will der Spezialist für Kaffee-Vollautomaten (Egro) und Siebträgermaschinen (Rancilio) seine Bearbeitung des deutschen Marktes intensivieren und neu strukturieren. Der Standort Neu-Isenburg versteht sich als zentrales Office, Schulungs-/Trainingscenter und Showroom – man möchte letztendlich näher am Kunden agieren.
Zur Erinnerung: 2002 trat der Schweizer Kaffee-Vollautomatenspezialist Egro in den deutschen Markt, 2008 wurden Egro Coffee Systems und die deutsche Tochtergesellschaft Egro Deutschland durch den italienischen Espressomaschinen-Hersteller Rancilio (gegründet 1927) übernommen. Beide Unternehmen firmieren seitdem unter Rancilio Group. Seit kurzem gehört das Unternehmen zur ALI Group, ein weltweit tätiger italienischer Hersteller von Foodservice-Equipment.

Zur Eröffnung des neuen Rancilio-Group-Deutschlandsitzes war auch eigens der CEO der Gruppe, Giorgio Rancilio, angereist, der sichtlich bewegt dem sechsköpfigen Team plus Barista rund um Patrice Wiedemann viel Erfolg wünschte.

„Eine komplette Neuausrichtung, neue Strategien und neue Ideen“ verbindet Deutschlandchef Wiedemann mit dem neuen Firmensitz. Drei Jahre nimmt sich das Deutschlandteam Zeit, um die anvisierten Ziele zu erreichen.
„Wir verfolgen einen ‘3-Channel-Ansatz‘“, so Wiedemann. Dazu wolle man fortan die Kunden auf drei Wegen ansprechen: über die bekannten Vertriebs- und Servicepartner, über die Kaffeeröster und auf dem Wege des Direktgeschäftes – dies allerdings in erster Linie bei großen, deutschlandweit filialisierten Gastro-Systemkunden.
Parallel plant Wiedemann, auf vielen weiteren Kanälen präsent zu sein: z.B. die Marke verstärkt auf Roadshows zu zeigen, etwa auf Coffee-Festivals in Berlin und Wien im September und Januar. Zudem hat der CEO vor, mit einer Art Workshop, dem Extraction LAB (einem in London vorgestellten Konzept für das Temperature Profiling des Kaffees) auf der Gastrovision anlässlich der Intergastra in Stuttgart und der Internorga Hamburg neue Akzente zu setzen. Darüber hinaus sollen auch die Social-Media-Kanäle künftig stärker bespielt werden.

Für die als ‘Hausmesse‘ bezeichnete Host im Oktober in Mailand – Sitz von Rancilio/Italien – kündigt Wiedemann bereits jetzt zwei Innovationen an, die das Maschinen-Portfolio erweitern sollen: Ein komplett neues Siebträgermodell aus der Rancilio-Range solle für Furore sorgen und eine Weiterentwicklung des Modell One aus der Egro-Serie solle unter der Bezeichnung Egro Next neue Kunden bescheren, so der CEO.
„Rancilio ist sich der Bedetung des deutschen Kaffeemarktes bewusst. Darum haben wir uns vorgenommen, in drei Jahren von Rang neun bis zehn auf Position drei im heißumkämpften Markt aufzurücken – unter den Top Five Playern WMF, Franke, Thermoplan, Astoria, Carimali/Coffema mitzuspielen“, kündigt Wiedemann selbstbewusst an. Dazu solle der Umsatz von bisher 3 Mio. € auf etwa 5-7 Mio. € gesteigert werden.

www.ranciliogroup.com
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www.youtube.com/RancilioGroup




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