Metro Group

Schwacher Start ins neue Geschäftsjahr

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 hat Metro Cash & Carry bei einem Minus von 0,1 Prozent knapp das Vorjahresergebnis von 8 Mrd. Euro erreicht.
Flächenbereinigt ergibt sich mit 0,7 Prozent ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahresquartal 2015/16. Die gesamte Gruppe konnte bei einem Umsatz von 17 Mrd. Euro nicht das Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums (17,1 Mrd. €) erreichen.

Rückläufige Umsätze in Deutschland, Belgien und den Niederlanden

„Insgesamt haben wir uns in einem anspruchsvollen Marktumfeld im Weihnachtsquartal solide behauptet“, sagt Olaf Koch, Vorstandsvorsitzender der Metro AG. In Deutschland, Belgien und den Niederlanden sei der Umsatz „bedingt durch die fortgeführte Transformation und das herausfordernde Marktumfeld rückläufig“. Damit dürfte auf die Aufteilung des Konzerns in das Elektronik-Geschäft auf der einen Seite und die Sparte C&C/Real auf der anderen gemeint sein. Das Belieferungsgeschäft gewinnt dabei offensichtlich an Bedeutung, sein prozentualer Umsatzanteil sei weiter angestiegen.

An der Prognose für das Geschäftsjahr 2016/17 halte man unverändert fest, unterstreicht Koch. Darin wurde den Anlegern ein leichtes Plus bei Umsatz und Ergebnis in Aussicht gestellt. Im Geschäftsjahr 2015/16 hatte die Metro Group rund 58 Mrd. Euro umgesetzt. Das Unternehmen ist in 35 Ländern an mehr als 2000 Standorten mit rund 220.000 Beschäftigten tätig. Die Vertriebsmarken Metro/Makro Cash & Carry, Media Markt und Saturn sowie Real agieren selbstständig in den jeweiligen Märkten.

www.metrogroup.de




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