Spirituosenabsatz in Deutschland stabil

Der Spirituosenabsatz in Deutschland war im Jahr 2003 trotz schwieriger konjunktureller Rahmenbedingungen und politischer Herausforderungen insgesamt (inklusive der Alcopops auf Spirituosenbasis) stabil. Das teilt der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure (BSI) mit. Mit mehr als 800 Mio. Flaschen à 0,7 l ist der deutsche Spirituosenmarkt im EU-Ländervergleich der größte Markt. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Spirituosen lag im Jahr 2003 bei 5,9 l und auf Vorjahresniveau. Der Pro-Kopf-Verbrauch aller alkoholhaltigen Getränke (Bier, Wein, Sekt und Spirituosen) betrug 147 l Fertigware und nahm damit um 4,6 l ab. Die größten Marktanteile verbuchten mengenmäßig nach wie vor klare Spirituosen, Liköre und Weinbrände. Verstärkt nachgefragt wurden unter anderem Halbbitterliköre, Obstbrände, Wodka, fruchtige Softspirituosen, sonstige Liköre sowie Ouzo, Bourbon Whiskey und Konr, sahnige Softspirituosen sowie Malt Whisky, Tequila, Cachaca und Genever. Neben traditionellen inländischen Spezialitäten lagen 2003 Importprodukte, aber auch Spirituosen-Mixgetränke im Trend. www.spirituosen-verband.de


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