Bitburger Braugruppe

Stabiles Jahr, kräftiges Plus bei Alkoholfrei

Die Bitburger Braugruppe vermeldet für 2016 einen Gesamtabsatz von 7,0 Mio. hl (2015: 7,1 Mio. hl) und damit ein stabiles Jahr. Der Umsatz belief sich auf 786,0 Mio. € (2015: 786,6 Mio. €). Damit sieht sich das Familienunternehmen in guter Ausgangsposition für 2017.

Während der Gruppenabsatz auf Vorjahresniveau lag, legten die alkoholfreien Produkte (inklusive Biermischgetränke, Weizen und Malztrunk) um fast 9 % auf 484.000 hl zu und erhöhten ihren Marktanteil deutlich von 7,6 % (2015) auf nun 8 %.

In der Gastronomie bleibt Bitburger auch weiterhin die Fassbiermarke Nummer eins.

Der strategische Fokus der Braugruppe wird in diesem Jahr auf dem Hauptprodukt Bitburger Premium Pils liegen, das mit einem Absatz von 3,8 Mio. hl seinen Marktanteil mit 6,6 % (2015: 6,5 %) im letzten Jahr weiter ausbauen konnte. „Wir werden in unserer Kommunikation und Verbraucheransprache verstärkt auf die Themen Qualität, Herkunft und Einzigartigkeit setzen“, kündigt Axel Dahm, Sprecher der Geschäftsführung der Bitburger Braugruppe, an. Der Wunsch der Verbraucher nach hochwertigen und authentischen Produkten und Marken sei unverändert hoch. „Die Qualitätsorientierung der Konsumenten wird noch weiter zunehmen“, ist sich Dahm sicher.

Eine zentrale Aufgabe für Markenführung und Kommunikation rund um die Marke Bitburger werde zudem sein, die Besonderheit und Einzigartigkeit von Bitburger Premium Pils wieder verstärkt in das Bewusstsein der Konsumenten zu rücken. Die Bitburger Brauerei, die in diesem Jahr ihr 200-jähriges Bestehen feiert, stehe seit sieben Generationen für Werte wie Qualität, einzigartiger Geschmack und Herkunft. Parallel zu der Qualitäts-Strategie werde das Thema Wertschöpfung an oberster Stelle aller strategischen Entscheidungen stehen, so der Gruppen-Chef.

König Pilsener als zweite nationale Fokusmarke hat sich 2016 erstmalig seit vielen Jahren stabil entwickelt. In Zukunft soll König Pilsener wieder wachsen, nicht zuletzt durch eine neue Strategie und die neue Kommunikation, die seit November letzten Jahres die hohe Qualität der Marke wieder in den Mittelpunkt rückt.

Als positives Zeichen wertet Dahm den nun bereits im dritten Jahr in Folge stabilen Biermarkt. „Die Zeiten des allgemeinen Absatzrückgangs scheinen gestoppt. Die Kategorie Bier erfreut sich auch in der öffentlichen Wahrnehmung so großer Beliebtheit wie schon lange nicht mehr.“ Die Bitburger Braugruppe trage diesem positiven Trend mit einem vielfältigen und hochwertigen Spektrum an Marken und Bierstilen Rechnung.

Noch viel Potenzial zeige zudem das alkoholfreie Sortiment der Gruppe, allen voran die Erfolgsrange Bitburger Alkoholfrei 0,0%, die im letzten Jahr um 15,7 % zulegen und damit den größten Zuwachs im gesamten Markt der alkoholfreien Biere verzeichnen konnte. Mit der neuen, größeren Entalkoholisierungs-Anlage, die im Sommer 2017 am Standort Bitburg in Betrieb genommen werden soll, reagiert das Unternehmen auf die stetig steigende Nachfrage nach seinen alkoholfreien Bieren.

Das in Kooperation mit der Benediktiner Weißbräu GmbH zunächst in der Gastronomie angebotene Benediktiner Weissbier hat sich mit einem hohen zweistelligen Zuwachs so erfolgreich entwickelt, dass sich die Braugruppe bereits in diesem Jahr zur Einführung im Handel entschlossen hat. Die Einführung des qualitativ besonders hochwertigen Weizenbieres soll in diesem Jahr unter anderem durch eine Werbekampagne mit einem eigenen TV-Spot unterstützt werden.

Ausbauen will Axel Dahm – nach einer Sortimentsstraffung im Jahr 2017 – mittelfristig auch das Auslandsgeschäft der Braugruppe. Der Exportzuwachs in den letzten Jahren zeige, welches Potenzial in den Märkten außerhalb Deutschlands stecke. „Deutsches Bier ist in der ganzen Welt ein Gütezeichen“, betont Dahm. „Diese Chance müssen wir noch stärker nutzen als bisher.“

www.bitburger-braugruppe.de
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