BioMessen

Treffen der Bio-Branche in Berlin und Düsseldorf

Die BioOst (26.3. Berlin) und die BioWest (9.4. Düsseldorf) werden wieder zum Treffpunkt der deutschen Bio-Branche. Mit 290 Ausstellern in Berlin und 323 Ausstellern in Düsseldorf haben sich die beiden BioMessen fest etabliert.

Bio-Pioniere und Naturkosmetik, regionale Spezialitäten und Start-ups: Bio-Fachhändler, Reformhausbetreiber und Bio-Gastronomen dürfen sich auf das ganze Spektrum von Bio freuen. Mit dem Machermarktplatz bieten die BioMessen insbesondere jungen Marken und Unternehmen eine Chance, sich der Branche zu präsentieren; auf dem Neuheitenstand warten jeweils an die fünfhundert Neuprodukte darauf, entdeckt zu werden.

„Um dem erhöhten Platzbedarf gerecht zu werden, findet die BioOst in diesem Jahr in der Halle 26 statt“, erläutert BioMessen-Veranstalter Wolfram Müller. Zur BioOst hat sich der Berliner Senator für Verbraucherschutz, Dr. Dirk Behrendt, zu einem Messerundgang mit Vertretern der Branchen- und Anbauverbände angekündigt und wird Bio-Unternehmen aus Berlin und Umland besuchen.
Auf der BioWest wird Horst Becker, parlamentarischer Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministerium, zu einem Besuch erwartet.

Eine wichtige Funktion haben die BioMessen auch als interne Kommunikationsplattform: So werden mit dem Gesprächsformat „12 Uhr mittags“ Akzente gesetzt. Unter dem Titel 'Artenschutzprojekt oder Haifischbecken?' diskutieren auf BioOst und BioWest jeweils unterschiedlich zusammengesetzte Runden aus Bio-Fachhändlern, Herstellern, Branchendienstleistern und Verbandsvertretern über die Zukunft des Fachhandels.

„Die Auseinandersetzung um fachhandelstreue Marken ist das eine“, so BioMessen-Veranstalter Matthias Deppe. „Entscheidend ist, dass der Fachhandel jeweils individuelle Antworten findet, wie er seine Kunden vor Ort optimal erreicht.“

Insgesamt 13.973 Fachbesucher haben die BioMessen 2016 besucht. Das entspricht einem Plus von 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insbesondere die BioOst und die BioWest punkteten bei den Besucherzahlen: Sie verzeichneten einem dynamischen Anstieg von 8 Prozent beziehungsweise 10,2 Prozent.

Über die BioMessen

Die BioMessen (BioNord, BioSüd, BioOst, BioWest) sind Angebots- und Kommunikationsplattform für die Akteure der deutschen Bio-Branche. Sie richten sich ausschließlich an Fachbesucher, u.a. aus Naturkost- und Reformwarenhandel, Bio-Supermärkten, selbstständigem Einzelhandel/Spezialitätenhandel, Gastronomie- und Großverbraucher. Aussteller sind die bundesweiten Lieferanten des Bio-Fachhandels aus den Bereichen Bio-Lebensmittel und Naturkosmetik sowie der entsprechende Großhandel. Hinzu kommen regionale Anbieter wie zum Beispiel Winzer, Käsereien, Imker.

Mit individuellen und authentischen Produkten leisten diese oft handwerklich arbeitenden Betriebe einen unverzichtbaren Beitrag zur Vielfalt und Lebendigkeit des qualitativ hochwertigen Angebots im Fachhandel. Auf Gemeinschaftsflächen präsentieren sich die Anbauverbände des ökologischen Landbaus (u.a. Bioland, Biokreis, Demeter, Naturland) mit zahlreichen Unterausstellern. Angebote aus dem Reformwarenbereich werden auf der Sonderfläche ReformWelt unter Schirmherrschaft der Reformhaus eG gebündelt. Alle auf den BioMessen ausgestellten Produkte unterliegen klaren Kriterien und Zertifizierungsanforderungen. Diese orientieren sich an den Sortimentsrichtlinien des Bundesverbands Naturkost Naturwaren (BNN) e.V., der auch Schirmherr der Veranstaltung ist. Alle vier BioMessen finden komplett klimaneutral statt. Bei der Kompensation beschreiten die Veranstalter neue Wege: Die klimaschädlichen Emissionen, die durch den Betrieb der Messehallen, An- und Abreise der Besucher usw. entstehen, werden durch Humusaufbau auf Bio-Bauernhöfen in Deutschland kompensiert.

www.biomessen.info


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