Vion

Verkauft deutsche Wurstsparte an Finanzinvestor Paragon

Ein Konsortium um den Münchner Finanzinvestor Paragon Partners übernimmt die Fleisch- und Wurstwarensparte 'Convenience Retail' der Vion Food Group. An dem Konsortium sind neben Paragon der ehemalige Schinkenhersteller Jürgen Abraham und der Ex-Vion-Deutschland-Chef Norbert Barfuß beteiligt. Von dem Verkauf nicht betroffen ist das TK-Convenience-Geschäft mit den Marken Salomon FoodWorld und Salomon Hitburger.

Wie das Unternehmen am heutigen Montag Mittag offiziell bestätigt hat, wird im Zuge der Fokussierung auf das Kerngeschäft von Vion – der Schlachtung von Rindern und Schweinen und Convenience Foodservice - der deutsche Bereich 'Convenience Retail' Mit Hauptsitz in Landsberg am Lech von dem Konsortium übernommen. In dem Bereich zusammengefasst: 7 Produktionsstätten, 29 Filialen, 9 Frischecenter und 3 Fleischmärkte sowie die Marken Lutz, Weimarer, Nocker, Artland, Vegetaria und Heiter - Ihr Rheingauer Metzger.

Der Verkauf der Sparte mit 1.700 Mitarbeiten und einem Umsatz von ca. 435 Mio. € war vom niederländischen Mutterkonzern Vion Food Group bereits im Herbst 2013 angekündigt worden. Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der dafür üblichen und erforderlichen Genehmigungen.

Das Konsortium wird die Convenience Retail Aktivitäten nach Aussage von Vion "zusammenführen und unter dem Dach der traditionsreichen Lutz Fleischwaren weiterführen und zukunftsorientiert aufstellen und ausbauen."

Paragon Partners wurde 2004 gegründet und ist mit einem Eigenkapital von ca. 630 Mio. € ausgestattet.

www.vionfoodgroup.com





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