Pommes frites

Wer wo wann welche Kartoffelstäbchen liebt

151.000 Tonnen tiefgekühlte Pommes frites haben private Konsumenten letztes Jahr in Deutschland laut dem Deutschen Tiefkühlinstitut gekauft. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), Nürnberg, hat jetzt im Auftrag von Agrarfrost genauer hingeschaut, welche Rolle das Kartoffelprodukt beim Essen zu Hause tatsächlich spielt. Spitzenreiter beim Pommes-Verzehr zu Hause ist Nordrhein-Westfalen vor Hessen: 74 % der NRW-Haushalte backen, frittieren oder braten öfter als einmal im Monat Pommes frites. Mit 59 % liegt Hessen auf Platz zwei. Bei den Thüringern kommen Pommes frites hingegen nur bei 32 % öfter als einmal im Monat auf den Tisch. Damit ist Thüringen Schlusslicht im Bundesvergleich des regelmäßigen Pommes frites Genusses zu Hause.

Pommes frites zum Mittag- oder Abendessen?

Ob als Beilage, Hauptmahlzeit oder Snack zwischendurch: Pommes frites stehen bei den Deutschen generell hoch im Kurs. Nicht wegzudenken sind sie als Beilage zum Mittagessen vor allem in Hessen (54 %), Baden-Württemberg (53 %) sowie Niedersachsen und Bremen (51 %). Denn hier ist klar: Pommes frites schmecken in diesen Bundesländern wohl am besten zur Mittagszeit. In Nordrhein-Westfalen tickt der Pommes-Verzehr zu Hause allerdings anders: 59 % aller Haushalte in NRW lassen sich die goldenen Kartoffelstäbchen lieber zum Abendessen schmecken. Mit nur 31 % werden in Thüringen deutlich weniger Pommes frites zum Abendessen serviert. Damit ist der Freistaat auch hier wieder Schlusslicht im Bundesvergleich. Kommt jedoch zu den 2,2 Millionen Thüringern Besuch nach Hause, werden den Gästen mit 40 % hier am häufigsten Pommes frites angeboten. Wer hätte das gedacht? Schlusslicht ist hier Deutschlands Norden: Nur knapp 3 % der Schleswig-Holsteiner servieren ihrem Besuch Pommes frites.

Backofen oder Fritteuse?

Fritteusen scheint es in Hamburgs Küchen kaum zu geben, denn laut Umfrage lassen fast alle Hamburger Haushalte (96 %) die tief-gekühlten Pommes frites am liebsten im Backofen gold-braun werden. In Mecklenburg Vorpommern ist der Backofen, wenn es um die Zubereitung von leckeren Kartoffelstäbchen geht, hingegen nicht erste Wahl: Nur 44 % gaben an, ihre Pommes frites auf dem Backblech zu backen. Den Platz für Deutschlands Fritteusen-Bundesland Nr. 1, wenn es um die Zubereitung von Pommes frites zu Hause geht, teilen sich die Rheinland-Pfälzer und Saarländer gemeinsam mit insgesamt 53 %. Bei jedem zweiten Haushalt schwimmen hier also die leckeren Kartoffelstäbchen im heißen Fritteusen-Fett bevor sie knusprig gold-gelb auf dem Esstisch serviert werden.

Aber bitte aus deutschen Kartoffeln

Bei einem ist man sich über alle Bundesländer hinweg einig: Die Kartoffeln für die tiefgekühlten Pommes frites sollten aus der Region oder zumindest aus deutschem Anbau sein (75 %), das eindeutige Ergebnis der bundesweiten Umfrage. 26 % der Pommes-Liebhaber schauen beim Kauf tiefgekühlter Pommes frites sogar ganz genau auf die Verpackung und entscheiden sich für Pommes frites, die ausschließlich mit Kartoffeln aus der Region hergestellt werden.

Im Auftrag von Agrarfrost, Spezialist für tiefgekühlte Kartoffelprodukte, hat die GfK, Gesellschaft für Konsumforschung, bevölkerungsrepräsentativ 1.005 Personen ab 14 Jahren im gesamten Bundesgebiet über ihre Einstellung zu Pommes frites befragt.

www.agrarfrost.de
www.tiefkuehlkost.de

stats