Radeberger

Zufrieden mit 1 % Umsatz- und Absatzplus

In schwierigem Fahrwasser, so Dr. Niels Lorenz, Sprecher der Geschäftsführung der Radeberger Gruppe, konnten Getränkeabsatz und -umsatz im Geschäftsjahr 2015 um jeweils gut 1 % gesteigert werden. Der Getränkeabsatz der größten privat geführten Brauereigruppe Deutschlands lag im Geschäftsjahr 2015 bei rund 13 Mio. hl.

Gruppenweit, also inklusive des Groß- und Einzelhandelsgeschäftes der Unternehmensgruppe, wuchs der Umsatz um rund 1 % auf 1,9 Mrd. €. Ein ordentliches Abschneiden in einem wettbewerbsintensiven Markt bescheinigte der Brauereichef dem Unternehmen mit seinem Portfolio aus regionalen, nationalen und internationalen Biermarken sowie alkoholfreien Getränken.

Der Marktführer konnte in allen Wachstumssegmenten seines Portfolios zulegen und damit die verhaltenere Entwicklung seiner Konsum- und Traditionsbiere mehr als kompensieren. Weiter im Aufwind waren Bierspezialitäten und internationale Importmarken wie Guinness, Kilkenny und Corona Extra – letztere wanderte zum Jahresende an den Markenhalter zurück. Stattdessen bereichert nun das mexikanische Bier Sol des Partners Heineken das Portfolio der Dr.-Oetker-Tochter.

Deutlich zugelegt hat das Segment der regionalen Premiummarken mit etlichen Namen wie Berliner Kindl, Ur-Krostitzer, Stuttgarter Hofbräu oder Brinkhoff‘s No. 1 und dem Allgäuer Büble Bier. Gleiches gilt für die alkoholfreien Getränke der Gruppe, darunter die Mineralwassermarke Original Selters und der Erfrischungstee Ti. Gut angelassen habe sich die Vertriebskooperation mit PepsiCo Deutschland in der Nordhälfte Deutschlands. Positiv entwickelt hat sich auch das Exportgeschäft mit erneut zweistelligen Umsatzzuwächsen.

www.radeberger.de

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