Backkonzern

Aryzta macht wieder Gewinne

Eisleben im südlichen Sachsen-Anhalt ist der bedeutendste deutsche Standort von Aryzta.
Aryzta
Eisleben im südlichen Sachsen-Anhalt ist der bedeutendste deutsche Standort von Aryzta.

Das Unternehmen kann sein Betriebsergebnis in der ersten Jahreshälfte des Geschäftsjahres 2021/2022 verbessern.

Der Backwarenkonzern Aryzta mit Sitz in Schlieren in der Schweiz, der sich weiter im Umbau befindet, hat nach Verlusten im Vorjahr in der ersten Jahreshälfte des Geschäftsjahres 2021/22 einen Gewinn erwirtschaftet. Das teilte der Konzern mit. Aryzta setzte demnach ohne das verkaufte Brasilien-Geschäft 835,3 Mio. Euro um, was einer organischen Steigerung um 13,3 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode entspricht.

Der Gewinn basiere zu 11,3 Prozent auf dem reinen Volumenwachstum und zu 2,0 Prozent auf höheren Preisen und einer Verbesserung im Geschäftsmix. Der bereinigte Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) des fortgeführten Geschäfts hat sich laut Mitteilung um 36,7 Prozent auf 104 Mio. Euro erhöht. Damit stieg dieser Wert auf 12,5 Prozent nach zuvor 11,4 Prozent. Insgesamt ein Gewinn von 9,6 Mio. Euro nach einem Verlust von 16,4 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Positive Zukunftsprognose trotz steigender Kosten

Wie andere Unternehmem hat Aryzta mit erheblichen Preissteigerungen aufgrund gestiegener Arbeitskosten, Kosten für Rohstoffe, Logistik und Energie zu kämpfen. Dennoch geht der Konzern davon aus, aufgrund der Straffung seiner Organisationsstrukturen, ein organisches Umsatzwachstum von 12 bis 14 Prozent sowie die angepeilte EBITDA-Marge von 12,5 Prozent bis zum Jahr 2023 zu erreichen.



Dieser Text erschien zuerst auf www.abzonline.de.

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