Brita Gruppe

Sattes Plus im Professional-Segment 2019

Brita-CEO Markus Hankammer blickt auf ein gutes Geschäftsjahr zurück.
Pressefoto BRITA
Brita-CEO Markus Hankammer blickt auf ein gutes Geschäftsjahr zurück.

12,9 Prozent Umsatzzuwachs meldet Trinkwasseroptimierer Brita für das Geschäftsjahr 2019 in seinem Profi-Portfolio. Das hessische Familienunternehmen freut sich über das "erfolgreichste Jahr seiner Geschichte".

Die Brita Gruppe setzt auf Expansion, Innovation und Nachhaltigkeit als Kernelemente ihrer Strategie und hat damit im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz von 548 Mio. Euro realisiert (währungsbereinigt 542 Mio. €). Das Plus von 15,6 Prozent (währungsbereinigt 14,4 %) erwirtschaftete die Gruppe mit 29 nationalen und internationalen Tochtergesellschaften und Betriebsstätten, 4 Produktionsstätten und Vertreibern in 69 Ländern auf allen fünf Kontinenten, so die Information.

Ein Drittel Professional

Das Professional Segment mit Filterlösungen für Horeca und Vending sowie leitungsgebundenen Trinkwasserspendern generierte einen Umsatz von 169 Mio. Euro (+ 150 Mio. € gg. Vj., +12,5 %) und damit 31 Prozent des Gesamtumsatzes. In diesem Segment liegen wie im Vorjahr Deutschland, Großbritannien und die Schweiz an der Spitze. 83 Prozent (2018: 82 %) des Gesamtumsatzes wurden außerhalb Deutschlands erzielt.
Erklärtes Ziel einer Fünfjahres-Strategie bis Ende 2020 ist es, sich von einem Europa-zentrierten Unternehmen zu einem global Player zu entwickeln – mit den Standbeinen Europa (EMEA), Asien/Australien (Asia Pacific APAC) und Nordamerika (NOAM). "Und das ist uns gelungen", verkündet Geschäftsführer Markus Hankammer: "Wir haben uns in den vergangenen fünf Jahren in Asien zügig ein 'zweites Zuhause' geschaffen." Als zukunftsträchtig erweise sich nun auch neben Japan, Taiwan, China, Hongkong und Südkorea der indische Subkontinent. Zudem verzeichne man im angestammten europäischen Markt einen neuen massiven Aufwärtstrend, so Hankammer.

Innovation punktet

Das neu eingeführte patentierte Profi-Filtersystem Proguard Coffee hat sich am Markt bewährt. Die maßgeschneiderte Lösung für Kaffeeprofis und Systemgastronomie mit eher schwierigen, gipshaltigen oder korrosiven Eingangswässern lässt sich über eine App steuern. Sie soll zum Beispiel wichtige Parameter wie Wasserqualität und -bedarf bewerten und errechnet den Termin für den Filterwechsel.

Neben dem ökonomischen Erfolg hat das Unternehmen mit Hauptsitz in Taunusstein bei Wiesbaden seine Partnerschaft mit der Organisation Whale and Dolphin Conservation (WDC) vertieft: Mit dem Projekt "Weniger Plastik ist Meer" engagiert sich Brita gegen die Verschmutzung der Weltmeere mit Plastikmüll. "Allein in Deutschland konnten durch unsere Unterstützung bereits über 50 Schulklassen und mehr als 1.000 Schülerinnen und Schüler erreicht und sensibilisiert werden", zieht Sabine Rohlff, Unternehmenskommunikation, Brita, Bilanz.


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