Brita Gruppe

Umsätze in 2017 um 5,3 % gesteigert

Die Brita Firmenzentrale in Taunusstein.
Brita
Die Brita Firmenzentrale in Taunusstein.

494 Millionen € Umsatz (währungsbereinigt: 504 Mio. €) vermeldet die Brita Gruppe für das Jahr 2017. Zu diesem Ergebnis steuerten die 28 nationale und internationalen Tochtergesellschaften bzw. Betriebsstätten der Gruppe, fünf Produktionsstätten und Vertreiber in mehr als 60 Ländern bei. Top 3 Märkte sind erneut China, Deutschland und Großbritannien.

Der Spezialist für Trinkwasseroptimierung und -individualisierung verzeichnet damit ein Wachstum von +5,3 % (währungsbereinigt: +7,5 %) gegenüber dem Vorjahr (2016: 469 Mio. €). 84 % (2016: 83 %) des Gesamtumsatzes wurden außerhalb Deutschlands erzielt.

Professional Segment macht 28 % aus

Auf die Consumer Produkte von Brita entfielen 355 Mio. € und damit 72 % des Gesamtumsatzes der Gruppe (2016: 343 Mio. €, +3 %). Die Top 3 Märkte waren hier erneut China, Großbritannien und Deutschland.

Das Professional Segment mit Filterlösungen für Horeca und Vending sowie leitungsgebundenen Trinkwasserspendern für Büros, Schulen, Krankenhäuser und Gastronomie generierte einen Umsatz von 139 Mio. € (2016: 126 Mio. €, +10,3 %) und damit 28 % des Gesamtumsatzes. In diesem Segment liegen wie im Vorjahr Deutschland, Großbritannien und die Schweiz an der Spitze.

Starke Expansion nach Asien

Das Ziel, sich in Asien ein "zweites Zuhause" zu schaffen, hat das Traditionsunternehmen, so CEO Markus Hankammer, in den vergangenen vier Jahren zügig realisiert: "China war 2017 bereits das dritte Jahr in Folge unser stärkster Endverbrauchermarkt, Japan hat im selben Jahr einen Entwicklungssprung gemacht, daneben sind wir in Taiwan, Hongkong und Südkorea aktiv und unternehmen erste erfolgversprechende Schritte mit einer eigenen Tochtergesellschaft auf dem indischen Subkontinent. Des Weiteren umfasst unsere Region APAC Australien, das wir ebenfalls mit einer Brita Tochtergesellschaft bedienen."

Um die stark wachsende Nachfrage in Asien befriedigen zu können, hat Brita zudem im chinesischen Suzhou seine bisher modernste Fertigungsanlage, die fünfte der Unternehmensgruppe, nach deutschen Qualitätsstandards gebaut. Sie hat im August 2017 ihren Betrieb aufgenommen.

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