Brita Gruppe

Weiteres Rekordjahr in Folge

Markus Hankammer, CEO Brita Group: "Mit unserer neuen Strategie 'Shaping Sustainable Solutions' stellt Brita Nachhaltigkeit endgültig ins Zentrum seines Handelns."
Brita/Nicole Hankammer
Markus Hankammer, CEO Brita Group: "Mit unserer neuen Strategie 'Shaping Sustainable Solutions' stellt Brita Nachhaltigkeit endgültig ins Zentrum seines Handelns."

Mit 617 Millionen Euro Umsatz im Geschäftsjahr 2020 stellt die Brita Gruppe ihren eigenen Vorjahresrekord gleich wieder ein. Der Trinkwasseroptimierer aus Taunusstein bei Wiesbaden wächst weiter in den Top 3 Märkten China, Deutschland und UK. Mit 75 Prozent macht das Privatkundengeschäft den Löwenanteil aus. Professional muss Corona-bedingt einen Dämpfer hinnehmen.

Insgesamt belief sich der Umsatz der Brita Gruppe mit ihren im vergangenen Geschäftsjahr 30 nationalen und internationalen Tochtergesellschaften und Betriebsstätten, vier Produktionsstätten und Vertreibern in 70 Ländern auf allen fünf Kontinenten auf 617 Mio. Euro, währungsbereinigt 622 Mio. Euro. Dies entspreche einem Plus von 12,6 Prozent (währungsbereinigt: +13,6 %) gegenüber dem Vorjahr mit 548 Mio. Euro Umsatz, als auch das Professional-Segment ein sattes Plus von 12,5 Prozent einbrachte.

Corona bremst Profi-Segment aus

Um 21,5 Prozent legten die Consumer-Produkte von Brita zu auf 462 Mio. Euro und machten damit 75 Prozent des Gesamtumsatzes (Vj.: 379 Mio. €) aus. Die Top 3 Märkte waren hier erneut China, Deutschland und Großbritannien. Das Professional-Segment muss jedoch Corona-bedingt einen Umsatzrückgang von rund 14 Mio. Euro (-7,6 %) verschmerzen und steht insgesamt für ein Viertel des Gruppenumsatzes. 155 Mio. Euro Umsatz (Vj.: 169 Mio. €) brachten die Filterlösungen für Horeca und Vending sowie leitungsgebundenen Trinkwasserspendern für Büros, Schulen, Krankenhäuser und Gastronomie. Stärkste Professionalmärkte sind wie im Vorjahr Deutschland, Großbritannien und die Schweiz. Ebenso wurden wie im Vorjahr 83 Prozent des Professional-Umsatzes im Ausland generiert.

Der weltweit aktive Konzern führt seinen weiter steigenden Erfolg auf hohen Verbraucherzuspruch zurück sowie auf eine Pandemiestrategie, die weltweit Produktion und Logistik sicherstellte. Ein weiterer Faktor seien das steigende Verbraucherbewusstsein für Nachhaltigkeit sowie die Aktivitäten im Kampf gegen Einwegplastik und Umweltverschmutzung. Im Jahr 2020 sei durch die Corona-Pandemie noch hinzugekommen, dass, wer daheim das gefilterte Wasser direkt aus der Trinkwasserleitung genießen könne, das Haus weniger zum Einkaufen verlassen müsse.

Teamleistung und Diversität

Brita-CEO Markus Hankammer: "Unser Rekordjahr 2020 beweist aber vor allem die große Leistungsbereitschaft, den Teamgeist und die familiäre Verbundenheit unserer Mitarbeitenden überall. Wir konnten quasi von einem Tag auf den anderen ins Home Office wechseln sowie die Produktionsstätten und das Funktionieren unserer Logistik durch stringente Hygienemaßnahmen absichern." Um das Engagement der Mitarbeiter weltweit zu honorieren, zahlte das Unternehmen jedem eine 1.000-Euro-Prämie, was "wirklich nur eine kleine Anerkennung" darstellte, wie der Unternehmenschef in zweiter Generation auch im Namen seiner beiden Geschäftsleitungskollegen betont.

Rüdiger Kraege, Chief Sales Officer Brita Group, ergänzt: "Es hat sich gerade jetzt erwiesen, wie gut es zudem war, dass wir in den vergangenen fünf Jahren auf die Diversifizierung unserer Märkte und unseres Produktportfolios gesetzt haben." Schwankungen hätten so ausbalanciert und trotz Pandemie das Portfolio erweitert werden können. Mit dem Kauf des weltweit agierenden CO2-Zylinder-Herstellers und -Befüllers Filltech GmbH habe man nicht nur die Versorgung für die eigenen Wasserspender sichergestellt, sondern auch den sehr interessanten Markt der Wassersprudler erschlossen. Das Ziel: Nummer 2 nach Marktführer Sodastream.

Nachhaltigkeit ist Kern der Firmenstrategie

Die Ziele Global Player und Multiproduktunternehmen bis 2020 seien erfüllt, so Brita. Die neue Unternehmensstrategie bis 2025 unter dem Titel "Shaping Sustainable Solutions" erkläre Nachhaltigkeit zum Herzstück. "Wir waren im Grunde schon nachhaltig, bevor es das Wort überhaupt gab", formuliert es CEO Markus Hankammer selbstbewusst und führt als Beleg an: "Mit unseren recyclingfähigen Kartuschen waren wir bahnbrechend, unsere Regenerierungsanlage für Ionenaustauscher, eine der Komponenten unserer Filtermaterialien, war eine Neuheit."

Und Chief Financial Officer Stefan Jonitz ergänzt: "Künftig stellen wir neben die klassischen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen Umsatz und Gewinn auch unsere 'Planet Contribution', messen und kommunizieren sie." Diese Nachhaltigkeits-Kennzahl sei eine Kombination aus dem Unternehmens-CO2-Fußabdruck und dem, was durch die Brita-Produktlösungen an Flaschenwasser mit seinem hohen Anteil an Plastikflaschen eingespart werde. Über 4 Millarden Flaschen würden durch Brita-Produkte bereits jährlich eingespart. Diese Zahl soll bis 2023 auf 5,5 Milliarden pro Jahr steigen, so Stefan Jonitz.
Über die Brita Gruppe

1966 gegründet beschäftigt das Familienunternehmen mit Hauptsitz im heimatlichen Taunusstein bei Wiesbaden heute weiltweit über 2.000 Menschen. Der Spezialist für Trinkwasseroptimierung gehört mit 617 Mio. Euro Gesamtumsatz und Produktionsstätten in Deuschland, Großbritannien, Italien und China zu den global Playern im Wasserfiltermarkt. Die Brita Gruppe ist durch 30 nationale und internationale Tochtergesellschaften und Betriebsstätten sowie Beteiligungen, Vertriebs- und Industriepartner in 70 Ländern auf allen fünf Kontinenten vertreten. Brita gilt mit dem Gründer Heinz Hankammer als Erfinder des Tisch-Wasserfilters und entwickelt, produziert und vertreibt heute ein breites Spektrum innovativer Lösungen für die Trinkwasseroptimierung, für den privaten und professionellen Einsatz in Gastronomie, Hotellerie, Catering und Vending. Zum Portfolio gehören zudem leitungsgebundene Wasserspender für Büros, Schulen, die Gastronomie und den hygienesensiblen Care-Bereich. Seit 2016 setzt sich Brita gemeinsam mit Whale und Dolphin Conservation (WDC) für den Schutz der Ozeane vor Plastikmüll und damit den Schutz von Walen und Delfinen ein.


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