Edama

Nudel-Startup setzt auf Crowdinvesting

Bohnen statt Weizen: Pasta aus 100 % Bio-Bohnen - ein innovatives Ernährungskonzept.
Edamama
Bohnen statt Weizen: Pasta aus 100 % Bio-Bohnen - ein innovatives Ernährungskonzept.

Seit 2015 bietet das Schweizer Startup Edamama Nudeln aus Bio-Bohnen an. Mit einer Kampagne auf der Plattform Seedmatch will das Unternehmen nun Geld für ein Team in Berlin sammeln, das an Ernährungslösungen für die Zukunft arbeiten soll.

Ab dem 31. Januar 2019 können interessierte Investoren und Kleinanleger auf Seedmatch das Edamama-Crowdinvesting unterstützen. Der Mindestinvestitionsbeitrag liegt bei 250 Euro. Im Gegenzug erhalten die Investoren eine Verzinsung von 8 Prozent pro Jahr sowie einen einmaligen, umsatzabhängigen Bonuszins bei Vertragsende.

Knapp 500.000 Euro Kapital planen die drei Gründer, Benjamin Hadad, Fabio Matticoli und Inga Steuwe, über die Kampagne einnehmen. Damit wollen sie ihrer Vision von einer globalen Lifestyle-Marke näher kommen, die, laut Steuwe, Alltagslebensmittel wie Brot, Cerealien und Snacks durch gesündere Alternativen ersetzt. Anfang des Jahres hat Edamama dafür ein Berliner Büro auf dem Food Tech Campus des Startup Zentrums von Edeka eröffnet. Parallel dazu startet das Unternehmen ab März 2019 ein Innovationsprojekt auf dem Campus des Technologiekonzerns Bühler AG.

Pasta aus Bohnen

Die Idee hinter den Produkten von Edamama ist simpel: Die bessere Zusammensetzung altbekannter Lebensmittel wie Pasta oder Brot. Der Slogan der Gründer lautet: "Eat better, not less." Anstatt auf nährstoffarme Produkte wie Weizen, setzt das Unternehmen auf Pasta aus Bio-Bohnen aus nachhaltigem Anbau. Die Bohnen-Pasta soll nicht nur kalorienärmer sein, sondern auch mehr Proteine und Ballaststoffe enthalten. Damit greift das Startup aktuelle Ernährungtrends wie "Low Carb" und "High Protein" auf. Bisher sind die Edamama-Produkte in der Schweiz, Österreich, Deutschland und den USA im Einzelhandel sowie im eigene Onlineshop erhältlich.

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