Finanzierung | DiscoEat

Geld für Wachstum und neue digitale Features

Das gesammelte Geld einer neuen Finanzierungsrunde soll unter anderem in die Weiterentwicklung neuer digitaler Features der DiscoEat-App fließen.
DiscoEat
Das gesammelte Geld einer neuen Finanzierungsrunde soll unter anderem in die Weiterentwicklung neuer digitaler Features der DiscoEat-App fließen.

Im Rahmen einer Seed Runde hat die Reservierungs- und Lieferplattform DiscoEat mit 468 Capital einen neuen Investor gewonnen. Der neue Kapitalgeber investierte einen siebenstelligen, auch Bestandsinvestoren wie IBB Ventures und Hevella Capital partizipierten. Das Geld soll in das Wachstum des Netzwerks als auch in die Weiterentwicklung der App fließen.

Das Unternehmen, zu deren Unterstützern bereits mehrere bekannte Business Angels wie Emanuel Pallua (Aitme, Foodora), Julian Dames (Flink, Foodora) und Felix Plog (Foodpanda) zählen, sieht sich damit gestärkt aus der Coronakrise herausgehen. Die neue Finanzierung soll dafür verwendet werden, weiter geografisch zu expandieren sowie weitere wichtige Features für Gastronomen zu entwickeln, den gesamten Prozess und damit Dining-Experience sowohl für den Gastronomen als auch die Gäste effektiver zu gestalten. Aktuell sind etwa 700 Restaurants in Köln und Berlin auf der Plattform gelistet.
 
Ein wesentlicher Fokus des Unternehmens liegt dabei auf der Weiterentwicklung digitaler Menüs inklusive Bestell- und Zahlungsmöglichkeiten für Gäste über das eigene Smartphone. Hiermit reagiere man auf das große Problem der Personalknappheit in der Gastronomie und ermögliche gleichzeitig einen effizienteren Bestell- und Zahlprozess bei einer durchschnittlichen Zeitersparnis von bis zu 15 Minuten.
 
Weitere Features beinhalten selbstständiges Nachbestellen durch den Gast sowie eine automatische Preisanpassung bei Reservierung in Nebenzeiten. Für die Bestellung über das eigene Handy sprächen zudem Hygienegründe, weshalb dieser Weg in vielen europäischen Ländern bereits staatlich gefördert werde.

„Im Restaurant auch digital bestellen und bezahlen zu können wird zum Standard werden – für Gastronomen und Gäste macht das vieles einfacher“, ist 468 Capital Partner Alexander Kudlich, überzeugt. „Ich bin mir sicher, dass sich die Technologie auch in Deutschland und Europa durchsetzen wird. Das Team von DiscoEat bringt die besten Voraussetzungen mit, um im Markt sehr erfolgreich zu sein."
 
Durch die neuen Integrationen mit Google will DiscoEat seinen Restaurant-Partnern bald auch über zusätzliche Kanäle die Möglichkeit anbieten, kostenlose Reservierungen und Bestellungen zu erhalten. Zusätzlich sollen auch Bestellungen über die eigene Website in Zukunft möglich sein.
 
Vor der Coronakrise konnten über DiscoEat ausschließlich Tische bei Restaurants gebucht werden. Seit Ende 2020 können Nutzer nun auch Essen zu uhrzeitabhängigen Preisen bestellen, und zwar sowohl zum Abholen als auch zur Lieferung durch das Restaurant. Damit die Gastronomen ihre Auslastung besser steuern und verlustreiche Nebenzeiten reduzieren können, ist es ihnen mit DiscoEat möglich, die Preise in den Nebenzeiten anpassen.
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