Start-up Orda

Millioneninvest für Gastro-App gesichert

Bis 2025 will Orda zur meistgenutzten Gastronomie-App werden.
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Bis 2025 will Orda zur meistgenutzten Gastronomie-App werden.

Mehr als 1 Mio. € hat das Münchner Start-up Orda nach eigenen Angaben in einer ersten Finanzierungsrunde bei Venture-Capital-Gebern und Business Angels einsammeln können.

Die Idee der App: Wartezeiten durch digitalen Support verkürzen.  Über Orda können Restaurantgäste jederzeit vom Platz aus im Restaurant bestellen und bezahlen. Profitieren soll davon der Gast als auch der Gastgeber. Denn, so die Start-up-Gründer Janis Marquardt, Peter Juras und Christian Feuerbacher,  die App reduziere nicht nur die Wartezeiten, sondern entlaste auch das Personal und hebe die Margen.

Käfer als Investor an Bord

Der Orda-Service digitalisiert die Bestellung und Bezahlung im Restaurant und beschleunigt damit Abläufe sowohl für den Gastronomen als auch für den Gast. "Die Orda-App hat großes Potential. Sie revolutioniert Prozesse in der Gastronomie und macht sie effektiver", so Michael und Clarissa Käfer von Käfer Feinkost, die in Orda investiert haben. Neben ihnen konnte das Münchner Start-up während der ersten Finanzierungsrunde auch die Venture-Capital-Geber Alex Meyer, Thomas Wilke und Konstantin Urban von 42CAP von ihrer App-Idee überzeugen.

Die Orda-Gründer Janis Marquardt, Christian Feuerbacher und Peter Juras haben sich bereits im Studium in München kennengelernt.
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Die Orda-Gründer Janis Marquardt, Christian Feuerbacher und Peter Juras haben sich bereits im Studium in München kennengelernt.


Die Business-Angel Jan Deepen und Stefan Jeschonnek, die den milliardenschweren Zahlungsdienstleister SumUp gründeten, Serial Entrepreneur und Investor Christian Gaiser und Christian Kohlhof zählen ebenfalls zu den Investoren der Restaurant-App. "Mit Orda nimmt nicht nur der Gast den Restaurantbesuch viel angenehmer wahr. Die App unterstützt Gastronomen bei der Digitalisierung ihres Restaurants, entlastet in Zeiten des Fachkräftemangels und schafft neue Umsatzpotenziale", so Christian Kohlhof, Gründer der Kaffeekette chicco di caffè. Der Finanzierungsrunde haben sich kürzlich in einem Second Closing zudem noch Roland Grenke und Dr. Gerald Schönbucher angeschlossen.
 

Ortung via QR-Code

Wartezeiten und Kundenzufriedenheit hängen unmittelbar voneinander ab, das haben die Gründer von Orda erkannt. Deshalb kann der Orda-User im Restaurant direkt vom Tisch aus bestellen. Via QR-Code-Chips werden Orda-User am Tisch im Restaurant geortet. Die Bezahlung erfolgt per PayPal oder Kreditkarte direkt über die App. Der App-Nutzer kann in Ruhe aus dem digitalen Menü auswählen und sofort bestellen, wenn die Entscheidung für ein Gericht gefallen ist.
 
Restaurants können sich in der Orda-App in ihrem individuellen Corporate Design präsentieren, ohne dass sie eine eigene App aufsetzen und pflegen müssen. Zu Peak-Zeiten können Restaurants durch den Service von Orda mehr Bestellungen in einer kürzeren Zeit abwickeln, versprechen die Erfinder. Aber nicht nur das Umsatzpotential steige, auch den Fachkräftemangel in der Gastronomie gehe das Startup mit seiner Idee an. Stoßzeiten seien für das Servicepersonal durch die App besser zu managen.
 
Die Orda-App hat sich bereits in Fast-Casual-Ketten wie Dean & David oder Kaimug sowie in vielen Cafés, Burgerläden und anderen Restaurants etabliert. Bis 2028 will Orda Vorreiter für digitale Bestellung und Bezahlung in der Gastronomie in Europa sein. Alle Zeichen stehen auf Expansion und deshalb soll sich das Orda-Team bis Ende 2018 verdoppeln.

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