GeMeMa/Mehrweg-Initiative

Flaschenpool soll Umwelt schonen

Der Geschäftsführer der GeMeMa, Hans Baxmeier. Die Initiative will möglichst viele und vor allem auch kleinere Unternehmen für den Flaschenpool gewinnen.
obs/Krombacher Brauerei
Der Geschäftsführer der GeMeMa, Hans Baxmeier. Die Initiative will möglichst viele und vor allem auch kleinere Unternehmen für den Flaschenpool gewinnen.

Der Flaschenpool der Gesellschaft für Mehrweg-Management (GeMeMa) ist offiziell gestartet. Nach der Freigabe durch das Bundeskartellamt führt die GeMeMa das einheitliche Mehrwegsystem für 0,33-Liter-Longneckflaschen ein.

Das Mehrweg-System in Deutschland soll nachhaltig gestärkt werden, so die Idee der Initiative vier nationaler Brauer. Im gleichen Zuge wolle man die Flaschenqualität optimieren.

Hans Baxmeier, Geschäftsführer der GeMeMa, betont: "Wir gestalten den Einstieg für alle weiteren potenziellen Poolteilnehmer aus der gesamten Getränkebranche , also auch für Hersteller alkoholfreier Getränke, so einfach wie möglich – unabhängig von Größe oder Volumina." Um auch für kleinere Abfüller attraktiv zu sein, würden beispielsweise ein Sonderkündigungsrecht und Regelungen für die Teilnahme an den Fachbeiräten vereinbart.

Bereits Anfang November gab das Bundeskartellamt den vier GeMeMa-Initiatoren grünes Licht. Gründer sind die Brauer Bitburger Braugruppe, Krombacher Brauerei, Radeberger Gruppe und Warsteiner Gruppe. "Wir werden in den kommenden Wochen und Monaten einen Lernprozess durchleben, der uns dabei helfen wird, sowohl qualitativ als auch operativ einen hervorragenden gemeinschaftlichen Flaschenpool einzuführen. Diesen Prozess werden wir mit unseren Initiatoren und allen weiteren interessierten Teilnehmern offen und transparent gestalten", sagt Hans Baxmeier. Sobald der erste Pool der 0,33-Flaschen stabil laufe, sollen weitere Flaschenarten folgen, um letztlich ein einheitliches Gesamt-Mehrwegsystem zu erreichen.
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