Hobart

Fachplaner-Event "Treffpunkt Zukunft 2019"

Geschäftsführer Manfred Kohler begrüßte die rund 200 Küchenfachplaner und Fachhandelspartner zum zweitägigen Branchenkongress in Offenburg.
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Geschäftsführer Manfred Kohler begrüßte die rund 200 Küchenfachplaner und Fachhandelspartner zum zweitägigen Branchenkongress in Offenburg.

Größtmögliche Ressourceneffizienz ist eine Vision des Spültechnikspezialisten Hobart. Im Zuge seiner Veranstaltung "Treffpunkt Zukunft 2019" Mitte Mai präsentierte das Unternehmen seinen Gästen am Offenburger Hauptsitz Ideen, Ausblicke – und eine Weltneuheit.

Rund 200 Küchenfachplaner und Fachhandelspartner aus Deutschland, Europa, dem Mittleren und Nahen Osten sowie aus Australien waren zu Gast in Offenburg. Der zweitägige Branchenkongress bot Impulsvorträge und praxisnahe Seminare. Auf der Agenda standen Themen wie Connected BIM, das sämtliche Bau- und Prozessdaten eines Gebäudes und seiner technischen Installationen in einer Cloud sammelt und nutzbar macht, Automatisierung 4.0 und Spültechnik der Zukunft.

Visionär im Kundensinne

Es sei unerlässlich, sich kontinuierlich mit Zukunftsthemen zu befassen, um optimal für die wirtschaftlichen, technologischen und auch digitalen Herausforderungen gewappnet zu sein, hob Hobart-Geschäftsführer Axel Beck zur Begrüßung hervor und betonte: "Genau das ist unser Anspruch: Vorausschauen, über den Tellerrand blicken, visionär sein." Die Digitalisierung verändere Planungen und Geschäftsmodelle, wohingegen Mensch und Robotik in der Küche sukzessive Hand in Hand arbeiteten, so Beck. Welche Wege Hobart bereits beschreitet, offenbarten die Werksrundgänge am zweiten Tag des Events: Robotik wird Spülprozesse unterstützen, technische und digitale Lösungen die Energieeffizienz verbessern und die Spülergebnisse optimieren.

So waren Vernetzung und künstliche Intelligenz auch die Schwerpunkt-Themen des Events – versinnbildlicht mithilfe einer komprimierten Ausstellung in der Offenburger Messehalle. Hobart präsentierte unter anderem seine App Washsmart. Mithilfe der App lassen sich per Knopfdruck umfassende Informationen über den Status der Hobart Untertisch- und Haubenspülmaschinen abrufen.

Umfangreiche Werksführungen am Forschungs- und Produktionsstandort von Hobart rundeten das Programm ab.
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Umfangreiche Werksführungen am Forschungs- und Produktionsstandort von Hobart rundeten das Programm ab.
Dazu zählt, dass dem Endkunden rechtzeitig bevorstehende Wartungsintervalle, etwaige Systeminformationen oder die Chemieverbräuche kommuniziert werden. Auf Grundlage dieser Daten können die Anwender Stillstände im Betrieb vermeiden, per App Verbrauchsmittel nachbestellen oder dem Servicetechniker erste Informationen zur Fehleranalyse liefern. Für kleinere Störungen bietet die App passende Anleitungen, um sie vor Ort selbst zu beheben. Ist dies nicht möglich, kann der Kunde per App den werkseigenen Kundendienst oder einen geschulten Service-Partner zu Hilfe holen.

Wo früher nur Platz für Technik war, wurde Platz für eine zweite Spülkammer geschaffen. Während oben bis zu vier Körbe Teller und Tassen gespült werden, weicht die untere Kammer zum Beispiel stark verschmutzte GN-Behälter ein und unterzieht sie einem intensiven Utensilienspülgang.
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Wo früher nur Platz für Technik war, wurde Platz für eine zweite Spülkammer geschaffen. Während oben bis zu vier Körbe Teller und Tassen gespült werden, weicht die untere Kammer zum Beispiel stark verschmutzte GN-Behälter ein und unterzieht sie einem intensiven Utensilienspülgang.

Weltneuheit Two-Level-Washer

Neben innovativen Konzeptstudien und frischen Ideen für die Zukunft feierte der neue Two-Level-Washer im Rahmen von "Treffpunkt Zukunft 2019" seine Premiere. "Das ist eine super innovative Spülmaschine, die es bislang so auf dem Markt noch nicht gibt – eine absolute Weltneuheit", verspricht Manfred Kohler, Geschäftsführer Vertrieb und Produktion der Hobart GmbH. Die Spülmaschine verfügt über eine zweite Waschkammer und bietet dadurch doppelte Kapazität pro Spülgang. "In der zweiten Ebene kann zur gleichen Zeit gespült werden. Das Tolle an der Maschine ist, dass sie aufgrund ihrer kompakten Bauweise dennoch nicht mehr Platz in der Spülküche benötigt, als eine herkömmliche Spülmaschine", erläutert Kohler.

Über Hobart
Das Offenburger Unternehmen Hobart ist weltweit führend in gewerblicher Spültechnik und belegt im aktuellen gv-praxis-Ranking  Platz 1 mit einem Jahresumsatz 2017 von 708,0 Mio. Euro (+ 2,2 % vgl. Vj.). Der Exportanteil lag 2017 bei 40,5 Prozent. Zum Kundenkreis gehören Gastronomie und Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Fleischereien, Supermärkte, Fluggesellschaften, Kreuzfahrtschiffe, Automobilzulieferer, Forschungszentren und Pharmaunternehmen weltweit. Hobart entwickelt, produziert und verkauft Maschinen und Anlagen aus den Bereichen Spültechnik, Gar- und Zubereitungstechnik sowie Umwelttechnik. Weltweit hat das Unternehmen rund 6.900 Mitarbeiter, ca. 1.000 davon in Deutschland. Hobart gehört zu dem amerikanischen Konzern Illinois Tool Works (ITW), der mit 50.000 Mitarbeitern unterschiedliche Produkte in mehr als 800 eigenständigen Unternehmen in 56 Ländern herstellt und vertreibt.


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