Hobart

Spitzenpolitiker beim Marktführer

Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller (2. v. li.) besuchte Hobart.
Hobart
Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller (2. v. li.) besuchte Hobart.

Der baden-württembergische Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Franz Untersteller informierte sich Ende Juli beim Offenburger Hersteller Hobart über zukunftsweisende Spültechnik. Mit von der Partie war Parteikollege Thomas Marwein von Bündnis90/Die Grünen, Lärmschutzbeauftragter des Landes.

Hobart zählt mit weltweit 160 Ingenieuren und 150 aktiven Patenten zu den Vorreitern bei der Entwicklung innovativer Spültechnik. Im vergangenen Jahr wurden allein 40 Prozent des Umsatzes mit Neuheiten realisiert. So gab Axel Beck, Hobart-Geschäftsführer und Group President Global, den Spitzenpolitikern während einer Werksführung Einblick in die Arbeitsweise des Global Players. Begleitet wurden sie von Manfred Kohler, Geschäftsführer Produktion und Vertrieb, und Harald Disch, Leiter Forschung und Entwicklung bei Hobart.

80 Prozent weniger Chemie

Man sei der Vision „Spülen ohne Wasser“ schon ein ganzes Stück näher gekommen und hätte viel in punkto Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit voran getrieben, so Hobart. Beispiele dafür seien die „Premax“-Bandspülmaschine und die in diesem Jahr neu vorgestellte Generation der Untertischspülmaschinen. Seit Einführung der Premax-Geräte im Jahr 2007 konnte laut Herstellerangaben eine Wassermenge von 30 Millionen Kubikmeter Wasser eingespart werden. Zudem würden die Bandspülmaschinen 40 Prozent weniger Energie und 80 Prozent weniger Chemie verbrauchen.

Ähnlich positive Verbrauchseigenschaften haben die Kleingeräte, die unter der Theke Platz finden. Eine Erfolgsbilanz aus Sicht des Umweltministers, der das Engagement des Herstellers rund um das Thema Ressourceneffizienz lobte. Insbesondere die Wirtschaftsinitiative sei gefragt, um nachhaltige Erfolge für den Umweltschutz zu erreichen, sagte Untersteller.

Produktion wird ausgebaut

Am Standort Deutschland arbeiten 1.000 der insgesamt 6.900 Hobart-Mitarbeiter weltweit. In Offenburg werden auf einer Fläche von derzeit 21.000 Quadratmeter Spülmaschinen unterschiedlichster Größe gefertigt. Insgesamt waren es im vergangenen Jahr rund 36.000 Geräte. Bis Ende 2020 erweitert Hobart die Produktionsfläche um weitere 13.000 Quadratmeter.

Spitzenplatz beim Technik-Ranking

Die Offenburger verzeichnen stetige Umsatzzuwächse. Beim aktuellen Ranking der Top-Technikhersteller in Deutschland besetzt Hobart einen Spitzenplatz. Mehr dazu erfahren Leser in den Sommer-Ausgaben von gv-praxis und foodservice. Erscheinungstermin ist der 3. August.



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