Kooperation für Nachhaltigkeit

Coca-Cola kündigt neue PET-Flaschen an

Coca-Cola möchte nachhaltige PET-Flaschen herstellen.
IMAGO / Localpic
Coca-Cola möchte nachhaltige PET-Flaschen herstellen.

Coca-Cola entwickelt gemeinsam mit einem chinesischen Bio-Technologie-Spezialisten eine Methode zur nachhaltigeren Herstellung von PET-Flaschen. Das finnische Forstwirtschaftsunternehmen UPM sorgt für die Massenproduktion, ab 2023 auch in einem neuen Betrieb am deutschen Standort Leuna.  

In Kooperation mit dem Technologiehersteller Changchun Meihe Science & Technology sowie mit dem Forst- und Papierkonzern UPM verkündet Coca-Cola die Kommerzialisierung einer neuen PET-Flaschen-Herstellungstechnologie. Dabei handelt es sich laut Unternehmensangaben um eine Methode, ein pflanzenbasiertes Monoethylenglykol, einen wesentlichen Bestandteil der Plastikflaschen, aus Hartholz herzustellen.

Die Technologie sei von Coca-Cola gemeinsam mit Changchun Meihe entwickelt worden, das finnische Forstwirtschaftsunternehmen UPM bringe diese auf kommerzielle Anzahl hoch. Auch errichte UPM aktuell eine Bioraffinerie in der deutschen Stadt Leuna. Mit einer Kapazität von 220.000 Tonnen soll diese 2023 die Produktion aufnehmen, heißt es.

Der Getränkehersteller sieht die Entwicklung als den bedeutendsten Fortschritt in der kommerziellen Nutzbarkeit von Biokunststoffen, seit Coca-Cola 2009 die Technologie der ersten Generation der Plant Bottle-Verpackung eingeführt habe. Die Investition sei ein Meilenstein in der Entwicklung von PET-Kunststoff ohne fossile Brennstoffe in Massenproduktion. Zudem verspricht das Unternehmen, die Plant Bottle-Technologie auch anderen Herstellern, inklusive direkter Konkurrenz, zur Verfügung zu stellen.


Dieser Text erschien zuerst auf www.lebensmittelzeitung.net.

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