Meiko Green Waste Solutions

Experten-Konferenz im Messe-Vorfeld


Speisereste und anderer Nassmüll werden über die sachgerechte Entsorgung in Energie verwandelt.
Meiko Green Waste Solutions
Speisereste und anderer Nassmüll werden über die sachgerechte Entsorgung in Energie verwandelt.

Im Zentrum der Fachplaner-Tagung "Greevent" von Meiko Green Waste Solutions im Vorfeld der Internorga standen das Einspar- und Umweltschutz-Potenzial einer effizienten Verwertung von Nassmüll.

Mehr Hygiene, weniger Energiekosten und mehr Platz – diese Vorteile bringt das Nassmüllsystem von Meiko Green Waste Solutions laut Sven Freystatzky, Geschäftsführer des "Burgerlich" am Gänsemarkt in Hamburg. Zahlreiche Praxisbeispiele verdeutlichten auf dem "Greevent" die Relevanz des Themas – aber auch sein enormes Potenzial für Gastronomie und Gesellschaft. So könnte ein Restaurant mit durchschnittlich 500 Mahlzeiten täglich über die Nutzung des Nassmülls die elektrische Energie für vier Zweipersonenhaushalte und die Heizenergie eines Zweipersonenhaushalts abdecken.

„Der Branche wird das Potenzial dieses Themas mehr und mehr bewusst, weshalb Nassmüll immer stärker in den Fokus der Fachplaner und Fachhändler rückt.“
Patrick Hoffmann, Geschäftsführer, Meiko Green Waste Solutions

Trennen und recyceln

Um dieses Potenzial zu heben, müsse jedoch deutlich besser sortenrein getrennt werden. Störstoffe im Bioabfall aufgrund unsauberer Trennung erschwerten die komplexen Verwertungsprozesse und verhinderten die Aufbereitung von Millionen Tonnen Nassmüll Jahr für Jahr. Zwischen Kaffeesatz, sortenreinen Obstschalen und Fischhäuten liegen Welten, lautet ein Learning der Tagung. Auch biologisch abbaubare Kunststoffe gehörten zu diesen Störstoffen.

Dr. Fritz Schneider, Leiter des Produktmanagements bei Meiko Green, klärte über die Hürden auf. "Das Erforschen rechtlicher Rahmenbedingungen steht ganz oben im Pflichtenheft." Gesetze, Normen und Richtlinien rund um die Abfallwirtschaft in Verbindung mit tierischen Nebenprodukten, Hygiene, Wasser, Abwasser und Kompostierung seien dabei nur einige Bausteine von vielen, so Schneider. Im Zentrum der Fachplaner-Konferenz stand der ganzheitliche Blick auf Theorie und langährige Praxiserfahrung – anschaulich und detailliert. Von der Biologie der Speisereste, über juristische Leitplanken und biochemische Prozesse bis hin zur Mikroplastik-Belastung ganzer Flussabschnitte.

Jeder Gastronom profitiere durch bessere Hygiene, weniger Aufwand und einen schonenden Umgang mit Ressourcen – sowohl finanziell als auch auf Mitarbeiterseite, ist Meiko-Green-Geschäftsführer Patrick Hoffmann überzeugt.



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