Orderbird

Aufsichtsrat verstärkt, Investmentkapital gesichert


Mit professioneller Verstärkung im Aufsichtsreat und weiterer Finanzierungsspritze will Orderbird unter anderem in neue Geschäftsfelder vordringen. Hier: my.orderbird Chefzugang und Datenzentrale.
Orderbird AG
Mit professioneller Verstärkung im Aufsichtsreat und weiterer Finanzierungsspritze will Orderbird unter anderem in neue Geschäftsfelder vordringen. Hier: my.orderbird Chefzugang und Datenzentrale.

Neue Manpower und neue Finanzierungsrunde: Die Orderbird AG, Berlin, Anbieter für POS-Kassensysteme für die Gastronomie, richtet ihr 2011 gegründetes Unternehmen zukunftsorientiert aus. Oliver Kaltner, ehemaliger CEO Vectron Systems, bringt weitere Kassensystem-Expertise in den Aufsichtsrat; ein zusätzliches Multi-Millionen-Investment sichert nächste Entwicklungsschritte.

Die Orderbird AG stellt sich strategisch neu für weitere geplante Entwicklungsschritte auf. Oliver Kaltner (50), eine bekannter Branchen-Profi, verstärkt fortan den Aufsichtsrat des Berliner Unternehmens: Der Ex-CEO der Vectron Systems AG übernimmt bei Orderbird den Vorsitz von Carlo Kölzer, der den Posten nach fünf Jahren abgibt, dem Management als Teil des Aufsichtsrat aber weiterhin erhalten bleibt. Zudem wurde Mark Schoen, bislang Co-Geschäftsführer bei Orderbird, als Vorsitzender des Vorstandsteams gewählt.

Langjährige Expertise

Oliver Kaltner bringt langjährige Erfahrung in den Bereichen Hardware, Software und Cloud-Services sowie Expertise in den Bereichen Product Management, Retail, Sales, Digitale Transformation und Markenführung mit in das neue Aufgabengebiet. Orderbird-Mitgründer und Geschäftsführer Jakob Schreyer, erklärt: „Wir sind sehr froh über den Neuzugang in unserem Aufsichtsrat und wollen gemeinsam mit Oliver Kaltner unsere Marktführerschaft ausbauen und in neue Geschäftsfelder vordringen.”

Neues Investment-Kapital

Zusätzlich soll ein Multi-Millionen-Investment die nächsten Entwicklungsschritte des Unternehmens sichern; dies führt zu einer Bewertung von rund 60 Mio. Euro. Die Series D-Finanzierungsrunde setzt sich sowohl aus Kapital einzelner Bestandsinvestoren sowie aus neuem Private-Equity-Investment zusammen. Zusätzlich stellt die Deutsche Handelsbank dem Unternehmen eine Kreditlinie zur Verfügung. Zuletzt hatte Orderbird im Mai 2016 einen Investmentbetrag von 20 Mio. Euro erhalten – Digital+ Partners war damals Lead Investor, zusammen mit der Metro Group als strategischem Partner und dem Bestandsinvestor Concardis, einem der führenden Payment-Dienstleister in Europa.

Forschung und Entwicklung fördern

Die neue Finanzierung soll vor allem in Forschung und Entwicklung investiert werden, um Konzepte für Finanzdienstleistungen zu eruieren. So arbeitet Orderbird aktuell an “orderbird bank” – einem neuen Angebot, das langfristig Gastronomen durch unkomplizierte Kleinstkredite und ein speziell auf sie zugeschnittenes Bankkonto unterstützen soll.
Über die Orderbird AG
Die Orderbird AG wurde 2011 gegründet und beschäftigt heute mehr als 110 Mitarbeiter an den Standorten Berlin und Wien. Bekannt ist das Unternehmen für intuitive Softwarelösungen und Zusatzservices für Individualgastronomen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich. Laut eigenen Angaben sind derzeit mehr als 10.000 Orderbird POS-Geräte in der Branche im Einsatz. Mit dem Produkt-Hero, „Europas führender iPad-Kasse“, können Restaurants, Cafés, Bars und Food Trucks einfach und mobil Bestellungen aufnehmen, flexibel abrechnen und finanzamtkonforme Berichte auf Knopfdruck erstellen. Zu den Investoren zählen unter anderem Metro, Alstin und Concardis.




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