Pepsico

Nachhaltige Transformation angekündigt

pep+ heißt die Nachhaltigkeitsstrategie, die künftig das Geschäftsmodell des Getränke- und Snackriesen Pepsico weltweit bestimmen soll.
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pep+ heißt die Nachhaltigkeitsstrategie, die künftig das Geschäftsmodell des Getränke- und Snackriesen Pepsico weltweit bestimmen soll.

"pep+" oder in Worten "pep Positive" heißt die Nachhaltigkeitsstrategie des Getränkeriesen Pepsico. Die gesetzten Ziele sollen unter anderem erreicht werden, indem neuartige Kunststoffe das Verpackungsaufkommen halbieren und die Expansion der Sprudeltechnik von Sodastream für Leitungswasser bis zu 200 Milliarden Plastikflaschen überflüssig macht. Ein auf nachhaltiges Agieren getrimmtes Geschäftsmodell soll den künftigen Erfolg des Unternehmens sichern.

"pep+ ist die Zukunft unseres Unternehmens – ein grundlegender Wandel in dem, was wir tun und wie wir es tun, um Wachstum und gemeinsame Werte zu schaffen, bei denen Nachhaltigkeit und Humankapital im Mittelpunkt stehen", fasst es Ramon Laguarta zusammen. Der Chairman und CEO von Pepsico will mit der Strategie den Auftritt aller 23 Brands am Markt neu aufstellen. "Stellen Sie sich zum Beispiel vor, dass Lay's mit einer Kartoffel beginnt, die nachhaltig auf einem regenerativen Feld angebaut wird, dann gekocht und über eine Lieferkette mit Netto-Null-Emissionen und positivem Netto-Wasserverbrauch zugestellt, in einem bilologisch kompostierbaren Beutel verkauft wird und den niedrigsten Natriumgehalt auf dem Markt hat", zeichnet er ein rundum positives Szenario.

Hohe und hehre Ziele gesteckt

Zu den künftigen Pepsico-Maßnahmen zählen eine Kreislaufwirtschaft für flexible Verpackungen sowie Kooperationen und Innovationsinvestitionen etwa in Recycling- und Sortiertechnologien. Lebensmittelprodukte sollen künftig Zutaten verwenden, die für Mensch und Erde verträglicher sind (Kichererbsen, pflanzliche Proteine, Vollkornprodukte), mehr Nüsse und Samen sowie weniger zugesetzten Zucker und Natrium. Der Bedarf an Einwegverpackungen soll gesenkt werden zum Beispiel, indem der Marktanteil der Sprudelautomaten für Leitungswasser ausgebaut wird und so weniger Wasserflaschen aus Kunststoff in Umlauf kommen. "Die neue SodaStream Professional-Plattform wird in den Bereich der funktionellen Getränke expandieren und bis Ende 2022 in mehr als 10 zusätzlichen Märkten verfügbar sein. Die Marke hilft Verbraucher*innen mit diesen Bemühungen, bis 2030 mehr als 200 Milliarden Plastikflaschen zu vermeiden", heißt es ambitioniert in einer Mitteilung.

100 % rPET: Seit April sollen alle Eistees von Pepsico in Flaschen aus komplett recyceltem Plastik verkauft werden.
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100 % rPET: Seit April sollen alle Eistees von Pepsico in Flaschen aus komplett recyceltem Plastik verkauft werden.
Um sich weiter im Sinne von Umwelt- und Klimaschutz besser aufzustellen, wird der global Player sich an einem Projekt der Foundation Earth zur Umweltbewertung auf Verpackungen beteiligen. Ziel des Projekts sei es, Kennzeichnungssysteme zu bewerten, die einerseits Lebensmittelproduzenten auf dem Weg zu umweltfreundliche Produkten unterstützen und andererseits Verbrauchern Orientierung geben für nachhaltige Kaufentscheidungen. Für einen unternehmerischen Kulturwandel bedürfe es noch vieler Investitionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, betont Silviu Popovici, CEO von Pepsico Europe: "Diese Veränderungen allein werden jedoch nicht ausreichen. Wir müssen mit Regierungen und anderen Stakeholdern zusammenarbeiten, um schneller voranzukommen und sicherzustellen, dass wir die richtige Infrastruktur und die richtigen Ökosysteme haben."
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