Point-of-Sale-Systeme

OpenTable und Amadeus360 wollen effizientere Reservierungen

Open Table und Amadeus360: Mit Schnittstelle der Kassen- und Reservierungssysteme zu mehr Umsatz
OpenTable
Open Table und Amadeus360: Mit Schnittstelle der Kassen- und Reservierungssysteme zu mehr Umsatz

Die Zusammenarbeit von OpenTable und Amadeus360 soll die Effizienz von Gastronomen bei Reservierungen erhöhen. Die gemeinsame Schnittstelle sorgt für besseren Überblick der Belegungen – und höheren Umsatz.

Bevor die Restaurants nach dem Ende des Lockdowns wieder ihre Tische besetzen können, will die Kooperation der beiden Service-Anbieter Voraussetzungen für effizientere Reservierungsprozesse schaffen. Der weltweit aktive Anbieter digitaler Restaurant-Reservierungen OpenTable und Gastro-MIS mit seinem Kassensystem Amadeus360 verbinden ihre Systeme mit einer Schnittstelle.


So sollen Gastronomen einen besseren Überblick über Tischbelegungen und Umsätze erhalten mit dem Ziel, den Pro-Kopf-Umsatz pro Schicht zu erhöhen und die Reservierungsprozesse zu beschleunigen. Gezielte Auswertungen der Bestellungsdetails pro Gast und Schicht im Reporting ermöglichten es dem Servicepersonal, sich im Vorfeld über die Gäste informieren. Entsprechend deren bisherigen Vorlieben seien sie so in der Lage, etwa bevorzugte Weinsorten, besondere Delikatessen oder Ähnliches vorzuschlagen, heißt es vonseiten der beiden Unternehmen.
„Erstmals kann der Gastronom bereits bei der Reservierung Gästegewohnheiten anhand der übermittelten Bondaten erkennen“
Dr. Mirco Till, Gastro-MIS
"Durch die automatische Übertragung des Tischstatus können sie Tische schneller zuweisen und neu belegen", sagt Daniel Simon, Country Manager von OpenTable Deutschland. Möglich mache dies die intelligente Warteliste, die passend zum servierten Gang vorausberechnet, wann die nächsten Gäste platziert werden können. OpenTable für Restaurants kann per App auf das Smartphone gezogen werden und ermöglicht es Betriebsleitern zudem jederzeit mobil den Überblick über ihre Umsätze und Serviceleistungen zu behalten, ergänzt Simon.

Dr. Mirco Till, Geschäftsführer des Spezialisten für Gastronomie-Software- und Servicelösungen Gastro-MIS, der u.a. Amadeus360 anbietet, sieht in der Schnittstelle ein "starkes Tool": Es helfe Gastronomen, die Wiedereröffnung so effizient wie möglich zu gestalten: "Erstmals kann der Gastronom bereits bei der Reservierung Gästegewohnheiten anhand der übermittelten Bondaten erkennen."

Andreas Aigner, Geschäftsführer des Café Monsalvy und ersterr Gastronom in Deutschland mit der neuen Schnittstelle, bestätigt das Potenzial: "Mit der Schnittstelle zu unserer Amadeus-Kasse hat mein Servicepersonal die Möglichkeit, Tische schneller nach Umsatz und Verfügbarkeit zu belegen und sich durch Erkennen der Gästevorlieben bestens auf die Schicht vorzubereiten."

stats