Respondo Review Manager

Online-Kommentare per Software managen

Keine Bewertung verpassen und angemessen reagieren - so das Versprechen der neuartigen App.
Respondo
Keine Bewertung verpassen und angemessen reagieren - so das Versprechen der neuartigen App.

Das Team des Hamburger Start-ups Foodguide bringt mit Respondo eine Software auf den Markt, die kleine und mittelständische Gastronomen dabei unterstützt, die Bewertungen ihrer Gäste schnell und einfach zu bearbeiten.

Das Online-Management von Kommentaren mag für vielbeschäftigte Gastronomen lästige Pflicht sein. Kritische Anmerkungen unbeantwortet zu lassen, ist heutzutage jedoch keine  Alternative mehr. Um den Betreibern kleiner und mittelständischer Restaurants das Leben deutlich zu erleichtern, hat das Foodguide-Team ein neuartiges Tool entwickelt: Der Respondo Review Manager zeigt dem Nutzer in Echtzeit und auf einer Seite gebündelt alle Bewertungen an, die auf mehr als zehn relevanten Gastro-Portalen wie Google, Facebook, Tripadvisor oder Yelp von Gästen hinterlassen werden.
 
„Auf diese Weise verpasst ein Restaurantchef keinen Kommentar mehr, kann zeitnah reagieren und sogar Bewertungen vergleichen“, sagt Foodguide-Gründer Malte Steiert, dessen Team die neuartige Software über Monate in enger Absprache mit befreundeten  Gastronomen entwickelt hat. Zum Einsatz kommt bei Bedarf auch ein Chatbot, der bei der individuellen Beantwortung hilft. „Durch das Auslesen von Schlüsselwörtern kann dieser zum Beispiel erkennen, worum es in der Kritik geht und ob er den Schreibenden eher siezen oder duzen soll“, erklärt der 25-Jährige. Da der Gastronom seine Antwort jedoch selbst abschicke, habe er stets die Möglichkeit, den Text am Ende zu modifizieren. „Die Erfahrung zeigt, dass der Gast jedwede Antwort honoriert“, sagt Malte Steiert. Selbst vermeintlich negative Erfahrungen ließen sich mithilfe weniger Klicks umkehren – etwa dadurch, dass der Kritiker am Ende noch einmal vorbeikomme, um sich vom Gegenteil überzeugen zu lassen.

Nutzung gegen Monatsgebühr

Das Respondo-Bezahlmodell sieht monatliche Beiträge vor: Der Gastronom muss 15 Euro für ein Restaurant bezahlen – für jede weitere Location werden 10 Euro fällig. „Ein Betrag, der sich für den kleinen Einzelkämpfer ebenso lohnt wie für den Szene-Wirt, der an mehreren  Standorten Gäste empfängt“, so Malte Steiert. In Hamburg kooperiere man bereits mit Tellerrand Consulting von Tim Mälzer und Patrick Rüther, die unter anderem die Bullerei und das Überquell betreiben.

Die neuartige Software für Reputationsmanagement ist ein weiteres Standbein für die Foodguide-Macher Malte Steiert und Finn Fahrenkrug, zu deren Investoren neben dem Axel-Springer-Verlag auch Carsten Maschmeyer von der „Höhle der Löwen“ gehört. Die Foodguide-App hilft mittlerweile weltweit rund 600.000 Usern spielerisch dabei, Restaurants in der Umgebung zu entdecken, und hat seit 2015 fast eine Millionen Follower bei  Instagram. Durch die regelmäßig stattfindenden „Taste Tours“ deckt das 15-köpfige Team zudem noch die Event-Sparte ab und ermöglicht es Food-Enthusiasten, kulinarische Hotspots in Hamburg ganz anders kennenzulernen. Ein Happening, das es so bald auch in anderen  Metropolen geben soll. „Unsere Expertise ist groß – und wir haben noch viele Ideen, die wir in naher Zukunft realisieren werden“, sagt Malte Steiert.

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