Nestlé Schweiz

Neues R&D-Institut für Verpackung

Bis 2025 will Nestlé nur noch wiederverwendbare oder recyclebare Verpackungen produzieren.
Nestlé
Bis 2025 will Nestlé nur noch wiederverwendbare oder recyclebare Verpackungen produzieren.

Bis zum Jahr 2025 sollen alle Nestlé-Verpackungen recyclebar oder wiederverwendbar sein. Um dieses Unternehmensziel zu erreichen, hat der Konzern nun ein Forschungsinstitut für Verpackung gegründet.

„Wir wollen führend sein in der Entwicklung nachhaltigster Verpackungslösungen für unsere Nahrungsmittel- und Getränkeprodukte. Aus diesem Grund stärken wir unsere Forschungskapazitäten im Bereich der Entwicklung neuer Verpackungsmaterialien und -konzepte“, kommentierte Mark Schneider, CEO von Nestlé. „Dies wird es uns ermöglichen, der zunehmenden Abfallproblematik, insbesondere in Bezug auf Plastik, entgegenzuwirken. Unser Ziel ist es, Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren und gleichzeitig unseren Konsumenten gesündere und schmackhaftere Produkte auf sichere Weise anzubieten.“

Das Nestlé Institute of Packaging Sciences, das Teil der globalen Forschungsorganisation von Nestlé ist, wird in Lausanne, Schweiz, ansässig sein. Seine rund 50 Mitarbeiter werden in einem modernen Laborkomplex arbeiten, der zudem über spezielle Einrichtungen für die Entwicklung von Prototypen verfügt. In enger Zusammenarbeit mit Nestlés globalem Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk, akademischen Partnern, Lieferanten und Start-ups wird das Institut die Sicherheit und Funktionalität verschiedener nachhaltiger Verpackungsmaterialien evaluieren. Zum Forschungsgebiet gehören recyclebare, biologisch abbaubare oder kompostierbare Polymere, funktionales Papier sowie neue Verpac kungskonzepte und -technologien zur Verbesserung der Recyclingfähigkeit von Kunststoffverpackungen. 

„Verpackungen sind entscheidend, um unseren Konsumenten sichere, wohlschmeckende und gesunde Produkte anbieten zu können. Das neue Institute of Packaging Sciences wird es uns ermöglichen, die Überarbeitung unserer Verpackungslösungen zu beschleunigen“, erklärte Stefan Palzer, Chief Technology Officer von Nestlé.
 
Im Jahr 2017 investierte Nestlé rund 1,7 Mrd. Schweizer Franken in Forschung und Entwicklung. Die Schweiz behält auch weiterhin ihre zentrale Bedeutung für Nestlés internationale Forschungsarbeit: 58% des weltweiten Forschungsbudgets wird im eigenen Land investiert.
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