Übernahme

Nestlé kauft Starbucks-Retail-Geschäft

Zukünftig profitiert die Starbucks-Einzelhandelssparte vom Netzwerk des Nestlékonzerns.
Starbucks
Zukünftig profitiert die Starbucks-Einzelhandelssparte vom Netzwerk des Nestlékonzerns.

Der im Mai angekündigte Verkauf der Starbucks-Einzelhandelssparte an den Schweizer Nestlé-Konzern ist abgeschlossen. Damit darf der Nahrungsmittelhersteller weltweit die Vermarktung von Starbucks-Produkten außerhalb der Coffeeshops betreiben.

Von dem Deal betroffen sind die Kaffee- und Teemarken Starbucks, Seattles Best Coffee, Teavana, Starbucks VIA Instant, Torrefazione Italia Kaffee und Starbucks-Marken K-Cup Schoten. Ausdrücklich ausgenommen sind Ready-to-Drink-Produkte und alle Verkäufe von Produkten innerhalb von Starbucks Coffeeshops. Mit dem Vertragsabschluss stärkt Nestlé sein Kaffee-Portfolio im nordamerikanischen Premium-Segment für Röst-, Boden- und Portionskaffee. Zum Unternehmen gehören bereits die Marken Nescafé und Nespresso.

Bei der Bekanntgabe des Deals im Mai 2018 hatte Nestlé verkündet, für die Markenrechte rund 7,15 Mrd. US-Dollar an Starbucks zu zahlen. Der Umsatz der Starbucks-Retail-Sparte wird auf etwa zwei Mrd. US-Dollar beziffert.

500 Mitarbeiter wechseln Arbeitgeber

Mit dem Verkauf wechselten auch knapp 500 Starbucks-Mitarbeiter den Arbeitgeber, die Mehrheit davon in Seattle und London. Zukünftig wird die internationale Expansion des Geschäfts vom globalen Hauptsitz von Nestlé im schweizerischen Vevey aus geleitet.



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