Symrise

Nachhaltigkeitspreis gewonnen


Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Vorstandsvorsitzender Symrise, und Umweltministerin Svenja Schulze bei der Verleihung.
Dariusz Misztal
Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Vorstandsvorsitzender Symrise, und Umweltministerin Svenja Schulze bei der Verleihung.

Duft- und Geschmacksstoffhersteller Symrise wurde mit dem ersten Platz in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Großunternehmen 2019“ ausgezeichnet. Das Unternehmen hatte den Preis bereits 2012 gewinnen können.

Ausschlaggebend war laut Jury neben dem Engagement zum Klimaschutz vor allem der Einsatz zum Erhalt der Biodiversität sowie zur Förderung der Lebensbedingungen von Kleinbauern entlang der Lieferkette. Diese entspreche durchgängig höchsten ökologischen und sozialen Kriterien. 

Vor 1.200 hochrangigen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kommunen, Forschung und Gesellschaft nahm der Symrise-Vorstandsvorsitzende Dr. Heinz-Jürgen Bertram in Düsseldorf den Deutschen Nachhaltigkeitspreis von Umweltministerin Svenja Schulze entgegen. Weitere Laudatoren waren Wirtschaftsminister Peter Altmaier, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Katarina Barley, Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller, sämtliche Vertreter der Bundesregierung, sowie Schirmherr Bundespräsident a. D. Christian Wulff.

Global erfolgreich mit nachhaltigen Lieferketten

„Symrise nutzt seinen großen Hebel nicht nur, um biobasierte Rohstoffe für den eigenen Bedarf zu sichern, sondern schützt gleichzeitig die bedrohten Ökosysteme durch ein übergreifendes  Nachhaltigkeitsmanagement, das in alle Kernprozesse des Unternehmens implementiert wurde“, heißt es in der Begründung der Jury. Der Konzern hat früh erkannt, dass der Bedarf an natürlichen und nachhaltig produzierten Rohstoffen stetig wächst und diese gleichzeitig vom Klimawandel und dem Rückgang der Artenvielfalt gefährdet sind.

Bei seinen Rohstoffen setzt Symrise vorwiegend auf pflanzliche Ausgangsmaterialien, erklärt das Unternehmen. Diese stammen zum Teil aus sensiblen Ökosystemen, wie dem Amazonas-Regenwald, zu dessen Schutz Symrise mit seinem Nachhaltigkeits-Ansatz beiträgt. Symrise engagiere sich seit Jahren in seinen Anbauregionen auf allen Kontinenten und unterstützt die lokale Bevölkerung, sagte die Jury. Hervorzuheben sind Projekte zum nachhaltigen Vanilleanbau in Madagaskar und zur Gewinnung von biobasierten Kosmetikrohstoffen in der Amazonasregion Brasiliens, innerhalb derer das Unternehmen 5.500 lokale Kleinbauern fördert. 

Ambitionierte Klimaziele

"Die Auszeichnung mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis bestätigt unsere Strategie und spornt uns weiter an", sagt Bertram. "In den Ursprungs-Regionen unserer Rohstoffe und an unseren Produktionsstandorten implementieren wir umfassende Maßnahmen zum Schutz der Umwelt. Mit Erfolg. So haben wir unsere bis 2020 gesetzten Ziele zum ökologischen Fußabdruck schon 2016 erreicht. Deshalb haben wir unsere Nachhaltigkeitsziele nun noch ambitionierter definiert. Beispielsweise wollen wir bis 2030 unseren absoluten CO2-Ausstoß um 18 Prozent reduzieren."

Als erstes Unternehmen seiner Branche erfüllte die Symrise Klimastrategie bereits 2017 die Kriterien der Science Based Targets Initiative. Die Teilnehmer der Initiative verpflichten sich, ein wissenschaftsbasiertes Klimaziel zu setzen, das im Einklang mit den Ergebnissen des Paris-Abkommens steht, die globale Erderwärmung auf deutlich unter 2°C zu beschränken. 

Über den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2019

Seit 2008 sucht der Deutsche Nachhaltigkeitspreis jedes Jahr kreative Lösungen für die Herausforderungen von morgen: Europas größte Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement würdigt Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit – in so unterschiedlichen Kategorien wie Wirtschaft, Forschung, Architektur und Kommunen. Mit dem Preis fördert die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. gemeinsam mit der Bundesregierung und weiteren Partnern mutige Akteure und Ideen mit Vorbildfunktion.



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