Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM)

Positionspapier "Ja zum Naturprodukt Mineralwasser!"


Unterschrieb für den VDM: Der Vorsitzende Dr. Karl Tack.
Matthias Trenn
Unterschrieb für den VDM: Der Vorsitzende Dr. Karl Tack.

Mit dem anlässlich des Deutschen Brunnentages 2019 veröffentlichten Dokument reagieren der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) und seine Partner auf politische und private Initiativen, die vermehrt zum Konsum von Leitungswasser aufrufen. Die Forderung: Die Politik solle die Wahlfreiheit des Verbrauchers respektieren.

Der Anlass für das Positionspapier ist laut dem VDM unter anderem die "Nein zur Wegwerfgesellschaft"-Kampagne des Bundesumweltministeriums aus dem November 2018. Darin wurden die Verbraucher in Deutschland zum stärkeren Konsum von Leitungswasser aufgerufen. Hierbei handle es sich um einen unzulässigen staatlichen Eingriff in den Markt, heißt es im Dokument.

Gleichzeitig möchten der VDM mit dem Papier auf die Qualität des Naturprodukts Mineralwasser, das nachhaltige deutsche Mehrweg- und Rücknahmesystem für Getränkeverpackungen sowie die wirtschaftliche Bedeutung der mittelständischen Betriebe für die Regionen aufmerksam machen.

Die Unterzeichner

Unterschrieben haben das Positionspapier neben dem VDM der Bundesverband des deutschen Getränkefachgrosshandels, die Genossenschaft Deutscher Brunnen eG, die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten und der Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA).

Politik und Verbraucher ansprechen

"Mit unserem Positionspapier fordern wir alle politischen Akteure dazu auf, die deutsche Getränkewirtschaft und das deutsche Gastgewerbe zu unterstützen, anstatt durch einseitige Bevorzugung von Leitungswasser Schäden der Branchen billigend in Kauf zu nehmen", sagte der Vorsitzende des VDM, Dr. Karl Tack anlässlich der Vorstellung des Papiers. "Nachdem unsere Partner und wir bereits relevante politische Entscheidungs-träger auf Bundes- und Länderebene angeschrieben und erste Gespräche geführt haben, fällt heute der Startschuss für unsere Ansprache der Verbraucher."

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