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Umsatzerlöse gesunken


Ronald Lotgerink, CEO von Vion, erhofft sich eine gestärkte Wettbewerbsposition durch Modernisierungsmaßnahmen.
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Ronald Lotgerink, CEO von Vion, erhofft sich eine gestärkte Wettbewerbsposition durch Modernisierungsmaßnahmen.

Der Fleischproduzent Vion legt seine Jahresbilanz für 2018 vor. Vion brachte im vergangenen Jahr insgesamt 15,5 Mio. Schweine sowie 912.000 Rinder auf die Schlachtbank. Der Nettogewinn sank von 11,6 Mio. Euro auf 10,2 Mio. Euro.

Vion erlöste 2018 einen Gesamtumsatz von 4,67 Mrd. Euro. Zum Vergleichszeitraum 2017 sind das knapp acht Prozent weniger, in Summe 400 Mio. Euro. Laut Auskunft des Unternehmens hat sich der bereinigte EBITDA von 64 Millionen Euro im Jahr 2017 auf 60,5 Millionen Euro in 2018 reduziert. Zugleich gelang es Vion bis zum Jahresende 2018, die Nettoverbindlichkeiten um 14,9 Millionen Euro zu reduzieren und die Zahlungsfähigkeit im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Prozent zu erhöhen.

Die Vion Holding N.V.
Die Vion Holding N.V. ist ein internationaler Fleischproduzent mit Produktionsstandorten in den Niederlanden und Deutschland. Im Jahr 2018 hat Vion mit 11.900 Mitarbeitern einen Umsatz von 4,67 Milliarden Euro erzielt. Tochter der Vion ist Solomon Food World mit Sitz in Großostheim -  seit über 35 Jahren ist Salomon als Foodservice-Spezialist für alle Verzehrsanlässe mit Finger Food, Burgern & Wraps, Schnitzeln und Hackfleischprodukten aktiv. Die Division Food Service bei Vion, bestehend aus den beiden Unternehmen FVZ Convenience und SALOMON FoodWorld, litt zwar unter den massiven Rohstoff-Preissteigerungen im Bereich Rindfleisch und dem damit verbunden Druck auf die Margen. Dennoch konnte sie ihren Marktanteil in den entsprechenden Segmenten verteidigen.

Ronald Lotgerink, CEO von Vion, erhofft sich eine gestärkte Wettbewerbsposition durch die Umsetzung des strategischen Plans zur Modernisierung der Produktionspräsenz in den Heimatmärkten in Deutschland und den Niederlanden. Am 28. Februar 2019 wurde die letzte Initiative angekündigt, eine Investition in den Produktionsstandort in Boxtel in Höhe von 35 Millionen Euro. „Diese Investition wird eine kürzere Lieferkette und zugleich eine nachhaltige Arbeitsweise an diesem Standort ermöglichen“, so Lotgerink. „Die Initiativen tragen zu unserem Betriebsergebnis bei, konnten die Auswirkungen der niedrigen Rinderhaut- und der hohen Schweinepreise in einem sehr trockenen Sommer jedoch nicht vollständig kompensieren. Dennoch ist es uns gelungen, unsere Nettoverbindlichkeiten durch gutes Working-Capital-Management und eine geringere Anzahl an Investitionen sowie niedrigere Restrukturierungskosten als im Jahr 2017 abzubauen“, so der CEO weiter.



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