Weitblick | Berufsbekleidung

90 Jahre mit Weitblick

Der europaweit agierende Workwear-Hersteller Weitblick feiert 2021 sein 90-jähriges Bestehen.
Weitblick
Der europaweit agierende Workwear-Hersteller Weitblick feiert 2021 sein 90-jähriges Bestehen.

HACCP-konforme Berufsbekleidung, eine erste kompostierbare Öko-Linie Anfang der 1990er Jahre und faire Textilproduktion in Europa. Dafür steht der Name Weitblick in der Workwear-Branche. Gegründet 1931 in Frankfurt am Main, beschäftigt das Familienunternehmen zu seinem 90-jährigen Bestehen europaweit über 1.300 Mitarbeiter.

Wenn auch die Veranstaltungen im Jubiläumsjahr Corona-bedingt ausfallen, würdigt das Traditionsunternehmen Weitblick mit Sitz in Kleinostheim im Spessart das Ereignis, indem es die Bedürfnisse der Kunden in den Mittelpunkt stellt: Neue Kollektionen werden lanciert, darunter auch ein aus Fairtrade-Baumwolle und recyceltem Polyester gefertigtes Sortiment, informiert der Workwear-Hersteller in einer Mitteilung zum Jubiläum.

Fair produzieren in Europa

An Konzepten zum Vollrecycling arbeitet Weiblick gemeinsam mit seinem größten Gewebelieferanten. Ziel ist zudem die eigene Klimaneutralität sowie ein Online- und Verdelungskonfigurator, der kurz vor dem Launch steht. Die "Customer Experience" soll durch intuitive Bedienbarkeit und innovative Features gesteigert werden.
Das Familienunternehmen geht auf Gottfried Schmidt zurück, der ab 1931 in Frankfurt am Main Berufsbekleidung verkaufte.
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Das Familienunternehmen geht auf Gottfried Schmidt zurück, der ab 1931 in Frankfurt am Main Berufsbekleidung verkaufte.
"Bei allem Stolz auf unsere Herkunft und lange Tradition: unseren Blick richten wir immer Richtung Zukunft, wollen auf allen Ebenen, gemäß unserer Unternehmensvision, gemeinsam Begeisterung kreieren", erklärt Isabelle Schmidt ihre Vision für Weitblick. Als Urenkelin des Firmengründers möchte sie nachhaltiges Unternehmertum und soziales wie umweltfreundliches Agieren weiter forcieren. Neben ihrem Vater Claus Schmidt ist sie gemeinsam mit ihrem Bruder Felix Schmidt als Gesellschafter mit eigenen verantwortlichen Bereichen im Unternehmen aktiv. Als Geschäftsführer an der Spitze bildet Felix Blumenauer mit den Prokuristen Uwe Baier, Michael Dyroff und Philipp Hartmann die Führungsmannschaft, die "gemeinsam mit allen WeitblickerInnen die Familientradition fortführt und die Unternehmensvision 'Begeisterung gemeinsam kreieren' trägt und prägt", wie das Unternehmen es formuliert.

Noch in diesem Jahr will Weitblick das staatliche Nachhaltigkeitszertifkat "Grüner Knopf" erlangen. Es wurde 2019 von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller eingeführt und zeichnet Textilprodukte aus, die umwelt- und sozialverträglich produziert wurden. Über 1.200 Beschäftigte in den europäischen Produktionsbetrieben verarbeiten bereits heute einen hohen Anteil fair gehandelter Baumwolle, ausgezeichnet mit dem "Supporting Fairtrade Cotton"-Siegel, so Weitblick. 

Krisenfest aufgestellt

Aktuelle Herausforderung bleibe jedoch die Corona-Krise, zu der sich Isabelle Schmidt äußert: "90 Jahre sind für mich als vierte Familiengeneration gefühlt sehr weit weg. Was ich aber von meinem Urgroßvater mitnehme, sind die Leitgedanken Mut, Kraft und Zuversicht. Sie haben nichts von ihrer Strahlkraft verloren und bestärken mich in der Idee, dass wir gemeinsam alles schaffen können."

Zu Beginn dieses Jubiläumsjahres wurde das Unternehmen offiziell von der bisherigen "Gottfried Schmidt OHG" auf den Namen seiner Bekleidungsmarke "Weitblick GmbH & Co. KG" umfirmiert. Am 2019 weiter ausgebauten Hauptsitz in Kleinostheim und im Logistikzentrum Alzenau arbeiten über 140 engagierte Mitarbeiter daran "mit deignorientierter Workwear zu begeistern".

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