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2020 wird Stuttgart olympisch


Vertreter aus Politik, Verbänden und Nationalteams begrüßen die neuen Regeln für die Koch-Olympiade. Foto: VKD.
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Vertreter aus Politik, Verbänden und Nationalteams begrüßen die neuen Regeln für die Koch-Olympiade. Foto: VKD.

Als Ausrichter der IKA/Olympiade der Köche hat der Verband der Köche Deutschlands (VKD) am 6. Februar in Stuttgart die Regularien für 2020 vorgestellt. Neu ist ein Chef’s Table, bei dem Besucher in den Küchen der Nationalteams sitzen werden.

Die IKA/Olympiade der Köche findet 2020 parallel zur Intergastra vom 14. bis 19. Februar statt. Dann werden die Zuschauer die Kochteams parallel zur Jury beobachten, können mit den Köchen ins Gespräch kommen und die Kreationen probieren. Internationale Team-Vertreter befürworten die Richtlinien, die mit der über hundertjährigen Tradition der Plattenschau brechen.

Transparenz erneuert den Wettbewerb

Laut Hans-Peter Tuschla, als VKD-Vizepräsident zuständig für die Wettbewerbe, wolle man mit dem Chef's Table einerseits der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken und andererseits die Transparenz erhöhen. Bislang wurden die kalten Platten von den Teams fertig mitgebracht.

Edible Buffet der Jugendteams

Begrüßt wurde die Neuerung auch vom Culinary Committee des Weltbunds der Köche (WACS), das für die Regularien und das Training von Juroren für alle Wettbewerbe verantwortlich ist, wie der VKD informiert. Bei den Jugendnationalteams hatte ein Edible Buffet die Plattenschau bereits 2016 in Erfurt abgelöst.

Rund 50 Vertreter von Nationalmannschaften aus 18 Nationen waren nach Stuttgart gereist, um die neuen Richtlinien kennenzulernen und sich die Gegebenheiten vor Ort anzusehen. „Dass die Vertreter der Teams eine so weite Reise auf sich nehmen, um die neuen Anforderungen zu erfahren, zeigt, wie groß das Interesse an der IKA/Olympiade der Köche ist“, sagte VKD-Präsident Andreas Becker.

Die neuen Regularien finden Interessierte unter www.olympiade-der-koeche.com

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