Corona-Krise | Messeausfall

ISM und ProSweets Cologne fallen 2021 aus

Die Kölner Süßwaren- und Snack-Messen finden pandemiebedingt erst Ende Januar 2022 statt.
Koelnmesse / Harald Fleissner
Die Kölner Süßwaren- und Snack-Messen finden pandemiebedingt erst Ende Januar 2022 statt.

Im Jahr 2021 wird es keine Süßwaren- und Snack-Messen in Köln geben. Aufgrund der Corona-Pandemie haben die Veranstalter den Termin für die nächste ISM und ProSweets Cologne verschoben: Die nächsten Ausgaben finden vom 30. Januar bis 2. Februar 2022 statt.

Die weiter steigenden Infektionszahlen von COVID-19 haben die Veranstalter und Spitzenverbände der deutschen Süßwaren- und Snackindustrie sowie wichtige Branchenvertreter bewogen, die noch vor zwei Wochen für den kommenden Januar geplanten Messen um ein Jahr zu verschieben.

Durch Lockdowns sowie Reise-Restriktionen im internationalen Umfeld sieht sich die Koelnmesse gezwungen, die vom 31. Januar bis 3. Februar 2021 geplanten hybriden Ausgaben der ISM und ProSweets Cologne auszusetzen. "Wir bedauern dies natürlich sehr. Wir waren gut aufgestellt und haben fest daran geglaubt, dass wir der Süßwaren- und Snackbranche mit der ISM und ProSweets Cologne 2021 einen Re-Start ermöglichen können", erklärt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. "Doch unsere Aussteller und Besucher sehen aufgrund der aktuellen Unwägbarkeiten keine durchgreifende Veränderungen, die eine Messeteilnahme im Januar möglich machen. Wir bleiben dennoch am Ball und steigen mit neuer Energie direkt in die Organisation der ISM und ProSweets Cologne 2022 ein", so Böse weiter. 

Ausgesetzt wird damit auch das geplante digitale Format Matchmaking 365+. Ein rein digitales Angebot ohne physische Messe könne nicht den gewünschten Nutzen für Aussteller und Besucher erzielen, heißt es. Stattdessen planen beide Messen als wichtige Innovationsplattformen für die Branche eine Kampagne zur Vorstellung wichtiger Branchenentwicklungen, Neuheiten und Trends aus den Bereichen Süßwaren und Snacks.


Der Arbeitskreis Internationale Süßwarenmesse (AISM) bedauert als ideeller Träger der ISM die Verschiebung: "Für die Branche hat die ISM als internationale Business-Plattform einen essenziellen Stellenwert, um das eigene Business voranzutreiben. Aber angesichts der anhaltenden hohen Infektionszahlen und weiterer Lockdowns in vielen europäischen Ländern war diese Entscheidung leider unausweichlich", erklärt Bastian Fassin, Vorsitzender des AISM.

Vorbereitung für 2022

Nun läuft die Planung für die Veranstaltungen 2022 gemeinsam mit den ideellen Trägern. Die digitalen Formate sollen weiterentwickelt werden, um die physische Messe vom 30. Januar bis 2. Februar 2022 zu ergänzen.
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