Leitmesse für Außer-Haus-Markt

Internorga rüstet sich für Comeback

Soll 2021 stattfinden: Die Internorga in Hamburg.
HMC/Michael Zapf
Soll 2021 stattfinden: Die Internorga in Hamburg.

Die Hamburger Fachmesse Internorga für den Außer-Haus-Markt musste 2020 wegen Corona ausfallen. Die nächste Ausgabe ist für 12. bis 16. März 2021 geplant - mit individuellem Hygiene- und Schutzkonzept.

Im März 2021 soll es in den Hamburger Messehallen wieder ein großes physisches Branchentreffen geben. Denn die Internorga soll stattfinden, zwar anders als gewohnt, aber als reale Messe. Das kündigt nun die Hamburg Messe und Congress GmbH für den Termin 12. bis 16. März 2021 an. Grundlage wird ein individuell erarbeitetes Hygiene- und Schutzkonzept sein. So sollen Neuheiten für den Außer-Haus-Markt, für Gastronomie, Hotellerie, Bäckerei und Konditorei, unter entsprechenden Schutzvorkehrungen, mit neuem Hallenkonzept und stringenteren Besucherführung präsentiert werden.

Großes Bedürfnis nach persönlichem Austausch

Claudia Johannsen, Geschäftsbereichsleiterin bei der Hamburg Messe und Congress GmbH, sagt: "Nach einem turbulenten und herausfordernden Jahr voller Veränderungen haben wir wahrgenommen, dass es ein großes Bedürfnis gibt, die Messe zu veranstalten. Aus vielen Gesprächen mit Ausstellern, Branchen-Experten, Gastronomen, Hoteliers sowie Bäckern und Konditoren wissen wir, dass es endlich wieder an der Zeit ist, sich persönlich zu treffen und auszutauschen und sich dabei auch gegenseitig Mut für die Zukunft zu machen. Dafür ist die Internorga die ideale Plattform."
Der Bedarf nach einer Messe scheint enorm zu sein: Auch wenn die Bedingungen sich auf der Messer verändern werden, haben sich zum jetzigen Zeitpunkt bereits 87 Prozent der Aussteller wieder angemeldet. "Wir sehen die Krise als Chance, genau jetzt die Internorga gemeinsam mit der Branche in ein neues Zeitalter zu führen und mit einem neuen, modernen Auftritt auch zukünftig beispielhaft voranzugehen", so Johannsen.

Fallzahlen steigen - innerdeutsches Reisen wird erschwert

Dennoch: Die gesamte Eventbrache ist weiterhin von großer Unsicherheit geprägt. Die Corona-Fallzahlen und Deutschland und Europa steigen, und erst am Mittwoch dieser Woche hatten sich 11 Bundesländer auf ein Beherbergungsverbot geeinigt, das Gäste aus innerdeutschen Risikogebieten betrifft. Sie dürften nur noch mit einem aktuellen negativen Sars-Cov-2-Test einchecken.

"Die Märkte verlangen mehr denn je nach deutlichen Signalen", sagt Claudia Johannsen von der Hamburger Messe. Und sie gibt sich überzeugt: "Mit einer neuen Hallenstruktur, die wir in enger Zusammenarbeit in den vergangenen Monaten mit unseren Ausstellern und Partnern erarbeitet haben, reagieren wir auf nationale und internationale Entwicklungen und Rahmenbedingungen sowie die zunehmende Digitalisierung."

Dieser Text erschien zuerst in unserer Schwesterpublikation ahgz.

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